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Vorarlberg lässt kein Kind zurück

Vorarlberg lässt kein Kind zurück

In Anlehnung an ein innovatives Programm in Nordrhein-Westfalen wurde in Vorarlberg im Mai 2016 das Modellvorhaben "Vorarlberg lässt kein Kind zurück" gestartet.

Inhalte
 

  • Allgemeine Erläuterungen
  • "Kein Kind zurück lassen" in Vorarlberg
    • Teilnehmende Gemeinden
    • Chancengerechtigkeit
    • Konzeptgrundlagen
  • Videos 
    • Konzeptbeschreibungen durch Landeshauptmann Markus Wallner und Projektverantwortliche Heike Mennel-Kopf 
    • Beispiele aus den Gemeinden


Allgemeine Erläuterungen
 

Das dreijährige Modellvorhaben "Vorarlberg lässt kein Kind zurück" hat sich zum Ziel gesetzt, die Angebote in den Bereichen Gesundheit, Bildung, Kinder- und Jugendhilfe sowie Soziales optimal miteinander zu verknüpfen, so dass ein lückenloses Angebotssystem von der Schwangerschaft bis zum Eintritt ins Berufsleben entsteht.

Die Akteurinnen und Akteure innerhalb eines Sektors sind meist gut vernetzt, die unterschiedlichen Systeme aber nur schwach miteinander verbunden. Durch den Aufbau von Präventionsketten sollen Kinder, Jugendliche und Familien durch passgenaue Angebote wirksam unterstützt werden. Die Bereiche Gesundheit, Bildung, Kinder- und Jugendhilfe und Soziales sollen in Präventionsnetzwerken aufeinander abgestimmt vorgehen.


Das Vorarlberger Modellvorhaben basiert auf "Kommunale Präventionsketten NRW" (ehemals „Kein Kind zurücklassen“) in Nordrhein-Westfalen. Seit 2012 arbeiten 18 Kommunen und seit 2017 weitere 22 Kommunen daran, allen Kindern und Jugendlichen ein gelingendes Aufwachsen, gesellschaftliche Teilhabe und gute Bildung zu ermöglichen. Zwischen Vorarlberg und Nordrhein-Westfalen besteht eine enge Kooperation.



"Kein Kind zurück lassen" in Vorarlberg
 

Teilnehmende Gemeinden

In Vorarlberg nehmen die Gemeinden Dornbirn (PDF, 222 KB), Rankweil (PDF, 214 KB), Wolfurt (PDF, 215 KB) und die Regio Bregenzerwald (PDF, 248 KB) ("Ich als Kind im Bregenzerwald"), seit 2019 die Stadt Bregenz und der Stand Montafon, seit 2020 die Stadt Feldkirch am Modellvorhaben teil. Die dreijährige Pilotphase ist abgeschlossen und eine Fortsetzung und Ausrollung wurde im Jahr 2020 beschlossen.


Chancengerechtigkeit

"Vorarlberg lässt kein Kind zurück" will die Chancengerechtigkeit erhöhen und zur Bildung von Human- und Sozialkapital beitragen. Jedes Kind kann seine Fähigkeiten und Talente entwickeln, sich als Individuum und Teil einer Gemeinschaft erleben – unabhängig von seiner biografischen Ausgangslage. Die Gesellschaft schafft Rahmenbedingungen, die die Teilhabe aller Kinder an zentralen Lebensbereichen – also Bildung, Gesundheit, Soziales etc. – sicherstellen.

"Vorarlberg lässt kein Kind zurück" ist eine gemeinsame Initiative von Gemeinden und des Landes Vorarlberg unter dem Dach von familieplus, dem Landesprogramm für kinder-, jugend- und familienfreundliche Gemeinden.


Konzeptgrundlagen



Videos
 

In kurzen Videos stellen wir "Vorarlberg lässt kein Kind zurück" vor und holen einige Beispiele aus vier teilnehmenden Kommunen vor den Vorhang.
 

Erläuterungen Land Vorarlberg
 


Beispiele aus den Gemeinden
 

  • Regio Bregenzerwald
    • Ich als Kind-Vernetzung: Im Bregenzerwald werden alle Akteure vernetzt und sensibilisiert, Räume und Möglichkeiten geschaffen, damit Kinder ihre Potenziale bestmöglich entfalten können.
    • Talenteförderung-Sommerakademie: Ziel der Talenteförderung Sommerakademie ist es, Chancengerechtigkeit zu fördern und Kindern zu zeigen, dass jedes Kind mit seinen Talenten für die gemeinsame Zukunft wichtig ist.
  • Stadt Dornbirn
    • Dornbirn Familieninfostelle: In der Familieninfostelle in Dornbirn werden die Familien an die Stellen weitervermittelt, bei denen ihnen die Unterstützung geboten wird, die ein gesundes Aufwachsen unterstützen.
    • Dornbirn Familientreffpunkte: Familientreffpunkte sind Begegnungsmöglichkeiten für Eltern und Kinder, bei der unterschiedliche Familien erreicht werden. Sie bieten zahlreiche Vorteile für Familien.
  • Marktgemeinde Rankweil
  • Marktgemeinde Wolfurt
    • Wolfurt Eintopfkochen: Das Projekt "Eintopfkochen" lädt zum gemeinsamen interkulturellen Austausch ein und bietet Frauen niederschwellige Hilfestellungen zu Themen ihres Alltags an.
    • Wolfurt Familienbesuche und Babypaket: Wolfurt setzt auf Familienbesuche, das Babypaket neu und viele weitere Angebote, um Familien frühestmöglich Unterstützungsmöglichkeiten zu bieten.
       

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