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Kein Kind zurücklassen

Kein Kind zurücklassen

In Anlehnung an ein innovatives Programm in Nordrhein-Westfalen wurde in Vorarlberg im Mai 2016 das Modellvorhaben "Vorarlberg lässt kein Kind zurück" gestartet.
Bildrechte: Land Vorarlberg

Das dreijährige Modellvorhaben "Vorarlberg lässt kein Kind zurück" hat sich zum Ziel gesetzt, die Angebote in den Bereichen Gesundheit, Bildung, Kinder- und Jugendhilfe sowie Soziales optimal miteinander zu verknüpfen, so dass ein lückenloses Angebotssystem von der Schwangerschaft bis zum Eintritt ins Berufsleben entsteht.

Die Akteurinnen und Akteure innerhalb eines Sektors sind meist gut vernetzt, die unterschiedlichen Systeme aber nur schwach miteinander verbunden. Durch den Aufbau von Präventionsketten sollen Kinder, Jugendliche und Familien durch passgenaue Angebote wirksam unterstützt werden. Die Bereiche Gesundheit, Bildung, Kinder- und Jugendhilfe und Soziales sollen in Präventionsnetzwerken aufeinander abgestimmt vorgehen.


Das Vorarlberger Modellvorhaben basiert auf "Kommunale Präventionsketten NRW" (ehemals „Kein Kind zurücklassen“) in Nordrhein-Westfalen. Seit 2012 arbeiten 18 Kommunen und seit 2017 weitere 22 Kommunen daran, allen Kindern und Jugendlichen ein gelingendes Aufwachsen, gesellschaftliche Teilhabe und gute Bildung zu ermöglichen. Zwischen Vorarlberg und Nordrhein-Westfalen besteht eine enge Kooperation.


"Kein Kind zurück lassen" in Vorarlberg
In Vorarlberg nehmen die Gemeinden Dornbirn (PDF, 222 KB), Rankweil (PDF, 214 KB), Wolfurt (PDF, 215 KB) und die Regio Bregenzerwald (PDF, 248 KB) ("Ich als Kind im Bregenzerwald"), also insgesamt 27 Kommunen, am Modellvorhaben teil. In der dreijährigen Pilotphase sollen die Gelingensfaktoren für kommunale/regionale Prävention identifiziert werden. Dabei erhält Vorarlberg Unterstützung durch die Landeskoordinierungsstelle für "Kommunale Präventionsketten" aus NRW.

Chancengerechtigkeit
"Vorarlberg lässt kein Kind zurück" will die Chancengerechtigkeit erhöhen und zur Bildung von Human- und Sozialkapital beitragen. Die Stärken und Talente jedes einzelnen Kindes zählen und werden gefördert. Persönliche und soziale Netzwerke werden gestärkt.

"Vorarlberg lässt kein Kind zurück" ist ein Modellvorhaben von Gemeinden und des Landes Vorarlberg unter dem Dach von familieplus, dem Landesprogramm für kinder-, jugend- und familienfreundliche Gemeinden.

Konzeptgrundlagen

Kontaktdaten

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