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Strukturförderung

Strukturförderung

Gefördert werden Investitionsprojekte der Gemeinden für die Schaffung und Sicherung der notwendigen Infrastruktur. Förderbar sind Projekte, die zur Grundausstattung einer Gemeinde gehören oder zur Erfüllung von Gemeinschaftsaufgaben von Bedeutung sind.

Allgemeine Informationen

Das übergeordnete Ziel ist die Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse, losgelöst von Einheitlichkeit oder Gleichheit innerhalb der Vorarlberger Gemeinden. Auf die speziellen Bedürfnisse der Gemeinden und Regionen soll dabei Bedacht genommen werden.

Zu den förderbaren Projekten zählen insbesonders:

  • Pflichtschulen (inkl. Ausstattungen für die Schülerbetreuung)
  • Gemeindeamtsgebäude
  • Kindergärten und Kinderbetreuungseinrichtungen
  • Gemeinde- und Kultursäle
  • Feuerwehrgerätehäuser (inklusive der Erstaustattung)
  • Feuerwehrfahrzeuge samt Zubehör
  • Kommunalfahrzeuge (z.B. Traktor, Schneepflug, jedoch keine Personenkraftwagen)
  • Gebäude für Rettungseinrichtungen
  • Löschwasserversorgungsanlagen
  • Gehsteige und Straßenbeleuchtungen
  • Sportanlagen
  • Friedhofsanlagen
  • Frei- und Hallenbäder
  • Spielplätze
  • Mehrzweckgebäude
  • Räumlichkeiten für Vereinstätigkeiten
  • Bauhöfe sowie Abfall- und Wertstoffsammelzentren
  • Kleine Seilbahnen und Liftanlagen (einschließlich Pistenpräparierungsgeräte)
  • Investitionen für die Lebensmittelnahversorgung
  • Sonstige Wintersportanlagen (inkl. Loipenpräparierungsgeräte)
  • Biomasse-Heizanlagen (soweit sie der Beheizung von Kommunalgebäuden dienen)

Eine detaillierte Übersicht über die förderbaren und nicht förderbaren Projekte ist den Richtlinien (PDF, 250 KB) (§ 2 Gegenstand der Strukturförderung) zu entnehmen.

Förderungsberechtigt sind alle Gemeinden bis zu 1.300 Einwohner sowie die Gemeinden zwischen 1.301 und 5.000 Einwohnern, deren Finanzkraftkopfquote unter 90 Prozent der Landesfinanzkraftkopfquote liegt. Der Fördersatz beträgt bei Gemeinden bis 1.300 Einwohner generell 20 Prozent, bei  Gemeinden zwischen 1.301 und 3.000 Einwohner zwischen 7,5 Prozent und 15 Prozent sowie bei Gemeinden zwischen 3.001 und 5.000 Einwohner wischen 5 Prozent und 10 Prozent. Die maximale Förderung ist jedoch mit Euro 250.000,-- pro Vorhaben limitiert.

Bei einer gemeinsamen Finanzierung eines Projekts von mindestens zwei Gemeinden wird ein Kooperationsförderungszuschlag von 15 Prozentpunkten für alle das Projekt finanzierenden Gemeinden gewährt (auch für  Gemeinden mit mehr als 5.000 Einwohnern). Voraussetzung für den Kooperationszuschlag ist eine substanzielle Beteiligung der mitfinanzierenden Gemeinden von insgesamt mindestens 15 Prozent. Die maximale Förderung ist bei Projekten mit gemeinsamer Finanzierung von mindestens zwei Gemeinden mit Euro 550.000,-- je Vorhaben limitiert.

Termine und Fristen

Förderanträge sind vor Projektbeginn zu stellen.

Voraussetzungen

Die Förderungsbedingungen gemäß § 4 der Richtlinien der Vorarlberger Landesregierung für die Gewährung von Förderbeiträgen zu Aufwendungen der Gemeinden für die Schaffung und Sicherung der notwendigen Infrastruktur (Infrastrukturförderung) sind einzuhalten.

Erforderliche Unterlagen

Kontaktdaten

Finanzangelegenheiten

Postanschrift: Landhaus, 6901 Bregenz
Standortanschrift: Landhaus, 6900 Bregenz
T +43 5574 511 23105
F +43 5574 511 923195
finanzen@vorarlberg.at

Kundenverkehr: Montag bis Freitag von 08.00 - 12.00 Uhr und 14.00 - 17.00 Uhr bzw. nach telefonischer Vereinbarung