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Überwachung von Indirekteinleitern – Probenahme

Überwachung von Indirekteinleitern – Probenahme

Die Überwachung von gewerblichen und industriellen Abwässern ist für die ordnungsgemäße Funktion der nachfolgenden Kläranlage von großer Bedeutung. Die Durchführung der Probenahme hat bei der Untersuchung von Abwässern einen maßgeblichen Einfluss auf die Untersuchungsergebnisse
Bildrechte: Umweltinstitut
Beprobung mit automatischem Probenamegerät.
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Einbau von Messgeräten in den Übergabeschacht.

Der überwiegende Teil der Abwässer aus Gewerbe und Industrie wird in Vorarlberg in die Kanalisation zur Reinigung in einer kommunalen Kläranlage eingeleitet („Indirekteinleiter“). Die Überwachung dieser Einleitungen im Einzugsgebiet spielt für die Funktionstüchtigkeit der Kläranlage und des Kanalsystems eine zentrale Rolle. Dabei werden unter anderem die Einhaltung der Emissionsbegrenzungen und der festgelegten Stofffrachten geprüft.

Die Probenahme ist der erste Teilschritt bei der Durchführung von chemischen, physikalischen und biologischen Untersuchungen, die für die Überwachung herangezogen werden. Die Ergebnisse der Abwasseruntersuchung sind direkt von der ausgewählten Probenstelle und der verwendeten Probenahmestrategie abhängig. Deshalb ist eine exakte Festlegung der Probenahme in fachlicher und rechtlicher Hinsicht unbedingt notwendig.

Die Erfahrungen mit der Probenahme bei Indirekteinleitern wurden in der Zeitschrift "KA-Betriebsinfo" 4/2009 und 1/2010 der deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA) publiziert.

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