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Gemeindekooperationen - Förderung

Gemeindekooperationen - Förderung

Gefördert werden neu ergriffene Maßnahmen der Gemeinden für eine nachhaltige gemeindeübergreifende Zusammenarbeit, um damit qualitative und/oder quantitative Synergien zu erzielen.

Allgemeine Informationen

Förderbar sind finanzielle Aufwendungen der Gemeinden für

  • Entwicklungskosten (z.B. Konzepterstellung, Prozessbegleitung, Beratung durch Fachexperten, Moderationen) für neue Gemeindekooperationen/Gemeindefusionen)
  • Investitionskosten für gemeinsam zu errichtende/finanzierende Bauprojekte
  • Personal- und Sachaufwandskosten für den laufenden Betrieb von neuen Gemeindekooperationen (Anschubförderung)
  • Gemeindefusionen

Förderungen sind grundsätzlich nur für jene Kooperationen möglich, für die keine sonstigen Förderungsmittel (ausgenommen Strukturförderungen) in Anspruch genommen werden können.

Die Förderhöhe beträgt für Entwicklungskosten 50 Prozent und bei der Investitionskostenförderung – je nach Einwohnerzahl und Finanzkraft – zwischen 20 und 45 Prozent der anerkennbaren Investitionskosten. Bei der Anschubförderung für neue Gemeindekooperationen bildet die Bemessungsgrundlage die voraussichtlich zu erwartenden Personal- und Sachaufwendungen (inklusive der Berücksichtigung von allfälligen aus der Kooperationstätigkeit entstehenden Zusatzaufwendungen). Dieser förderbare Aufwand wird dabei für den Förderzeitraum pauschaliert festgelegt. Im ersten Förderjahr beträgt der Fördersatz 60 Prozent, im zweiten Förderjahr 50 Prozent, im dritten Förderjahr 40 Prozent, im vierten Förderjahr 30 Prozent und im fünften Förderjahr abschließend 20 Prozent.

Für Gemeindefusionen beträgt die Förderungshöhe Euro 100.000,-- für jede an der Fusion beteiligte Gemeinde. Eine allenfalls höhere Förderung kann in Abstimmung mit dem Vorarlberger Gemeindeverband festgelegt werden.

Termine und Fristen

Förderanträge sind vor Inangriffnahme des Gemeindekooperationsprojekts zu stellen.

Voraussetzungen

Eine schriftlich fixierte verbindliche Kooperationsvereinbarung zwischen den betroffenen Gemeinden muss vorliegen.

Erforderliche Unterlagen

Für gemeinsame Bauprojekte werden ein ausgefülltes und unterfertigtes Antragsformular, die Kooperationsvereinbarung, ein Bauplan mit Baubeschreibung, ein Kostenberechnungsblatt und allenfalls eine Kubatur- und Kostenaufteilungsberechnung bei Mehrzweckgebäuden benötigt.

Für die Inanspruchnahme der Anschubförderung sind ein formloser begründeter Antrag, die Kooperationsvereinbarung sowie die Schätzung des jährlichen Personal- und Sachaufwandes der neuen Kooperation vorzulegen.

Kontaktdaten

Finanzangelegenheiten

Postanschrift: Landhaus, 6901 Bregenz
Standortanschrift: Landhaus, 6900 Bregenz
T +43 5574 511 23105
F +43 5574 511 923195
finanzen@vorarlberg.at

Kundenverkehr: Montag bis Freitag von 08.00 - 12.00 Uhr und 14.00 - 17.00 Uhr bzw. nach telefonischer Vereinbarung