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025_Natürliche Bevölkerugsbewegung

Natürliche Bevölkerungsbewegung

Daten zu Geburten, Sterbefälle, Eheschließungen, eingetragene Partnerschaften und Scheidungen
Bildrechte: Foto Serra

In der Statistik der natürlichen Bevölkerungsbewegung präsentiert die Landesstelle für Statistik jährlich einen Bericht über Geburten, Sterbefälle, Eheschließungen, eingetragene Partnerschaften, Ehelösungen und Scheidungen in Vorarlberg und den anderen Bundesländern.

Im Berichtsjahr 2015 wurden die Daten erstmals aus dem Personenstandsregister durch die Statistik Austria ermittelt, was in gewisser Weise auch einen Zeitreihenbruch bedeutet.

Die Wohnbevölkerung Vorarlbergs

Die Wohnbevölkerung Vorarlbergs hat im Jahr 2017 um 2.968 Personen zugenommen. Zum Jahresende 2016 hatten 389.570 Personen einen Hauptwohnsitz in einer der Vorarlberger Gemeinden gemeldet, am 31. Dezember 2017 waren es 392.538. Die Zunahme gesamt liegt um 169 niedriger als jene des Jahres 2016. Die Veränderung der Einwohnerzahl im Jahr 2017 erfolgte zu rund 40% aus dem Geburtenüberschuss und zu 60% aus einem errechneten positiven Wanderungssaldo von 1.800 Personen.

In diesem Jahr wurden in Vorarlberg 4.281 Kinder lebendgeboren, 3.113 Personen sind gestorben. Das ergibt einen Geburtenüberschuss von 1.168 Lebendgeborenen. Gegenüber 2016 fiel dieser um 233 Personen. Der errechnete Wanderungssaldo betrug plus 644 im Jahr 2011, +399 im Jahr 2012, +1.550 im Jahr 2013, +1.999 im Jahr 2014, +4.230 im Jahr 2015 und +3.196 im Jahr 2016. So erfreulich der positive Geburtenüberschuss ist, schreitet die Alterung der Vorarlberger Bevölkerung auch voran. Im 10-Jahresvergleich zeigt sich eine Bevölkerungszunahme von rund 25.500 Personen.

Betrug der Anteil der 0- unter 15-Jährigen im Jahr 2007 noch 17,8%, der Anteil der 15- bis unter 35-Jährigen 26,7%, der Anteil der 35- bis unter 60-Jährigen 36,2% und die über 60-Jährigen anteilsmäßig 19,3% an der Gesamtbevölkerung, so verringerten sich die Anteile in denselben Altersgruppen im Jahresdurchschnitt 2017 auf 16,0% bzw. 25,2% und vermehrten sich auf 36,2 bzw. 22,5%. In Zahlen ausgedrückt verringerte sich die Zahl der Kinder und Jugendlichen (0-unter 15 Jahre) von 2007 bis 2017 um 2.222 Personen und stieg im Altersbereich 15 bis unter 35 Jahre um 755 Personen. Bei den 35- bis unter 60-Jährigen erhöhte sich die Bevölkerungszahl um ca.9.400 und bei den über 60-Jährigen um rund 17.500 Personen. Dennoch steht im Berichtsjahr 2017 Vorarlberg im Bundesländervergleich wiederum an erster Stelle mit dem relativ höchsten Geburtenüberschuss und teilt sich bei der Geburtenziffer die erste Stelle mit Wien.

Die Zahl der Lebendgeborenen von 4.281 ist gegenüber dem vorangegangen Jahr leicht zurückgegangen (-49). Bei den unehelich geborenen Kindern ist ebenfalls ein leichter Rückgang gegenüber dem Vorjahr zu beobachten. Im Vergleich zum Jahr 1980 hat sich die Zahl fast verdreifacht, gegenüber 1990 um fast 2,5-facht, gegenüber 2000 um 1,7-facht und gegenüber 2010 um 21% erhöht. In denselben Jahren betrugen die Unehelichenquoten gerundet 12%, 14%, 25% und 35%. Im Berichtsjahr 2017 beträgt sie 38 Prozent.

Die Zahl der Gestorbenen von 3.113 liegt um 184 über dem Vorjahreswert. Die Sterbeziffer beträgt 8,0 auf 1.000 Einwohner. Im Bundesländervergleich (siehe Erläuterung „Bevölkerung“) weist die Sterbeziffer Vorarlbergs, nach der Tirols (7,9), die zweitniedrigste Rate auf. Im Österreichdurchschnitt beträgt sie 9,5. Beim Geschlechtervergleich sterben derzeit 49,5% Männer und 50,5% Frauen Die Bevölkerungszusammensetzung der über 60-Jährigen weist einen Frauenanteil von rund 55% auf. Durch kleine Fallzahlen bei den Totgeborenen sind jährlich starke Schwankungen möglich. Im 30-jährigen Durchschnitt errechnen sich rund 14 gemeldete Totgeburten pro Jahr. Im Berichtsjahr 2017 waren 11 Totgeburten zu verzeichnen. Im Jahr 2017 wurden 11 im ersten Lebensjahr gestorbene Säuglinge gemeldet.

Die im Jahr 2017 aus dem Personenstandsregister ermittelte Zahl der Eheschließungen beträgt 2.256. Übergeordnetes Kriterium ist der gemeinsame Wohnort. Dann erfolgt die Zuordnung nach dem Wohnort des Mannes in Vorarlberg. Ist dieser im Ausland, wird der Wohnort der Frau in Vorarlberg herangezogen. Die Heiratsziffer steigt auf 5,8 Promille. Vorarlberg rangiert bei den Eheschließungen im Bundesländervergleich an erster Stelle. Der Österreichschnitt beträgt 5,1 Promille. Durchschnittsalter und Median der Brautleute nach deren Familienstand vor der Eheschließung im Jahr 2017

Eingetragene Partnerschaften: Das Eingetragene Partnerschafts-Gesetz – EPG eröffnet gleichgeschlechtlichen Paaren seit dem 1.1.2010 die Möglichkeit einer Eintragung ihrer Partnerschaft bei den Bezirksverwaltungsbehörden. Mit der Begründung einer solchen Partnerschaft gehen gleichgeschlechtliche Paare eine Lebensgemeinschaft auf Dauer mit gegenseitigen Rechten und Pflichten ein. Voraussetzungen dafür sind, dass zwei Personen gleichen Geschlechts volljährig und geschäftsfähig sind, keine aufrechte Ehe oder keine aufrechte eingetragene Partnerschaft und keine Verwandtschaft in gerader oder seitlicher Linie besteht. In weiterer Folge regelt das EPG auch die Auflösung eingetragener Partnerschaften durch eine gerichtliche Auflösungsentscheidung.

Bei den Ehescheidungen ist die Zahl gegenüber dem Vorjahr stark angestiegen (von 650 auf 714). Auf insgesamt 1.966 Ehelösungen entfallen 1.248 durch Tod, 714 durch Scheidung, drei durch Aufhebung und eine durch Nichtigkeitserklärung. Der Anteil der Scheidungen auf alle Ehelösungen beträgt 36,3 Prozent, die Gesamtscheidungsrate beträgt 42,4 Prozent. Von den Scheidungen sind 474 Kinder bis unter 14 Jahre betroffen. Davon entfallen 142 im Alter bis unter 6 Jahre, 161 Kinder von 6 bis unter 10 Jahre und 171 Kinder von 10 bis unter 14 Jahre. Das Durchschnittsalter des geschiedenen Mannes beträgt 44,8 Jahre und das des ältesten geschiedenen Mannes 85,0 Jahre. Bei der geschiedenen Frau beträgt das Durchschnittsalter 41,7 Jahre und das Höchstalter zum Zeitpunkt der Scheidung 81,0 Jahre.

Lebendgeborene

Im Jahr 2017 wurden in Vorarlberg 4.281 Kinder lebend geboren. Das sind um 49 Kinder weniger als im Vorjahr. Die Geburtenziffern betrugen im Jahr im Jahr 2015 10,7 Promille, im Jahr 2016: 11,2 Promille und im Jahr 2017: 10,9 Promille. In Österreich betrug die Geburtenziffer 10,0 Promille. Vorarlberg weist, zusammen mit Wien und Salzburg, die höchste Geburtenziffer aller Bundesländer auf. Die Geburtenzahl ist in allen Bundesländern im Vergleich zum Vorjahr nahezu gleich geblieben. Die Fertilitätsrate beträgt im Jahr 2017 in Vorarlberg 1,67 Kinder pro Frau. Für Österreich wurde eine Fertilität von 1,52 Kinder pro Frau ermittelt. Innerhalb des Landes ist die Geburtenfreudigkeit in der Region Bregenzerwald mit 12,6 Promille am größten, gefolgt vom Brandnertal mit einer Geburtenziffer von 11,8 Promille, Montafon 11,5 Promille, Großes Walsertal 11,5 Promille, Rheintal 11,0 Promille, Arlberggebiet 10,6 Promille, Walgau 10,1 Promille, Leiblachtal 9,6 Promille und an letzter Stelle Kleinwalsertal mit 5,9 Promille.

Die Unehelichenquote von 38,1% ist gegenüber dem Vorjahr (38,5%) leicht gefallen. Bis zum 25. Lebensjahr der Mütter ist der Anteil der unehelich Geborenen an Gesamt größer als jene der ehelich Geborenen an Gesamt. Eingetragene Partnerschaften in Vorarlberg (mit Hauptwohnsitz des 1. EP in Vorarlberg)

Der Anteil der Mütter über 30 Jahre wächst stetig. Waren im Jahr 2000 43% aller Mütter 30 Jahre und älter, betrug der Anteil im Jahr 2005: 51%, 2010: 52% und im Berichtsjahr rund 59%. 17 Kindesmütter waren unter 18 Jahre, 169 Kindesmütter 40 Jahre und älter. Im Jahr 2000 waren 27% der Väter ehelich geborener Kinder 35 Jahre alt und älter, im Jahr 2005 waren es 40%, im Jahr 2010: 42% und im Berichtsjahr 41%. Die jüngste Mutter des Jahres 2017 war 14 Jahre, die älteste 51 Jahre alt. Der älteste Vater eines ehelichen Kindes war 71, der jüngste war 19 Jahre alt.

3.513 Kinder bzw. 82%, die im Jahr 2017 lebend geboren wurden, haben die österreichische Staatsbürgerschaft erhalten. Dies erfolgt, wenn bei ehelicher Geburt mindestens ein Elternteil auch die österreichische Staatsbürgerschaft besessen hat. Bei unehelicher Geburt erlangt das Kind die österreichische Staatsbürgerschaft, wenn die Mutter österreichische Staatsbürgerin ist. 146 Kinder erhielten die türkische, 108 die deutsche, 80 Kinder der Länder des ehemaligen Jugoslawien (ohne Kroatien (28) und Slowenien (6)), 87 die syrische und 40 die Staatsbürgerschaft der Russischen Föderation. Im Jahr 2017 waren 1.579 Mütter Lebendgeborener römisch-katholisch. Dies entspricht einem Anteil von 37% (Vorjahr: 45%). Ab dem Jahr 2015 konnte ein starker Rückgang gegenüber den Vorjahren, der sich auch 2017 fortgesetzt hat, festgestellt werden. Ebenso außergewöhnlich steht dem gegenüber bei der Ausprägung „Konfessionslos, Unbekannt“ eine auffallend große Zunahme gegenüber dem Jahr 2014. Auch beim Religionsbekenntnis der Väter bei den ehelichen Geburten sind ähnlich starke Verschiebungen festzustellen. Ursächliche Gründe mit der Implementierung der Daten in das Neue Personenstandsregister konnten nach Rückfrage bei Statistik Austria nicht verifiziert werden. Interessant ist jedoch, dass von statistischen Ämtern anderer Bundesländer ähnliche Auffälligkeiten bestätigt werden. Neben der Vielzahl auskunftspflichtiger Antworten zu medizinischen und persönlichen Fragen durch das erfassende geburtsbegleitende Personal gibt es u.a. auch freiwillige Antworten wie z.B. zur Frage nach der Religionszugehörigkeit. Ob die Bereitschaft zur freiwilligen Auskunft über die Religionszugehörigkeit der respondierenden Personen sich abrupt negativ verändert hat oder mangelnde Sorgfalt bei der Datenerfassung durch das Betreuungspersonal angenommen werden muss und leere Markierungsfelder deshalb zwangsläufig der Ausprägung „Unbekannt“ zugeordnet werden mussten, ist vorab ungeklärt. Für einen Zeitreihenvergleich sind diese „statistischen Ausreißer“ nicht zu empfehlen. 593 waren islamisch, ein Anteil von 14%. In den Jahren 2010 und 2005 war der Anteil je 20% und 2000 17%. 56 sind evangelisch, ein Anteil von 1,3%, 153 Mütter haben ein anderes Bekenntnis, ein Anteil von 3,6%.

Nach der Geburtenfolge haben im Jahr 2017: 1.928 Mütter ihr erstes Kind geboren, 1.540 ihr zweites, 572 ihr drittes und 241 Mütter ein Kind mit einem höheren Geburtenrang. Der höchste Geburtenrang war ein zehntes Kind. Der Anteil der Erstgeburten betrug 45%, der Zweitgeburten 36% und der Geburten mit einem höheren Rang 19 Prozent. Im Jahr 2017 gab es 58 Zwillings- und 2 Drillingsgeburten in Vorarlberg. Der Anteil der Kaiserschnitte ging auf 22,3% (Vorjahr 24,8%) zurück. Dieser Anteil ist mit Vorbehalt zu betrachten, da bei den Geburten im Ausland keine Angaben über den Geburtsverlauf vorliegen. Alle Auslandgeburten wurden der Ausprägung „Sonstige“ (75) zugeordnet.

Sterbefälle

Im Jahr 2017 waren in Vorarlberg 3.113 Gestorbene, um 184 mehr als im Vorjahr, zu verzeichnen. Die Sterbeziffer von 8,0 Promille ist gegenüber dem Vorjahr (7,5) leicht angestiegen und war österreichweit, nach Tirol mit 7,9 Promille, die Zweitniedrigste. Der älteste Mann, der im Jahr 2017 starb, hatte das 102. Lebensjahr vollendet, die älteste Frau das 103. Lebensjahr. Im Allgemeinen überwiegen bis zum Alter von 80 Lebensjahren unter den Gestorbenen deutlich die Männer, in den höheren Altersjahren sind es die Frauen. Insgesamt war bei den Gestorbenen im Jahr 2017 der Anteil der Frauen aber mit 50,5% nur leicht höher als der der Männer. 2.859 Gestorbene waren Österreicher.

Zu den häufigsten Todesursachen im Jahr 2017 zählten die Krankheiten des Herz-Kreislaufsystems. An den Folgen einer solchen Krankheit starben 1.215 Personen oder rund 39%. Bösartige Neubildungen waren im Berichtsjahr bei 762 Todesfällen (24,5%) die maßgebliche Ursache. Von den Herzkrankheiten war die häufigste Ursache eine chronische ischämische Herzkrankheit in 300 Sterbefällen. Weitere häufige Ursachen waren der Schlaganfall mit 91 Todesfällen und 159 Fälle bösartiger Neubildungen der Bronchien und der Lunge. Bei Frauen war Brustkrebs in 50 Fällen eine wichtige Todesursache, bei Männern Prostata-Krebs in 52 Fällen.

Totgeborene, Säuglingssterblichkeit

Die Zahl der Totgeborenen schwankt von einem Jahr zum anderen stark und unregelmäßig. Die Zahlen sind entsprechend klein. Im Jahr 2017 waren 11 totgeborene Kinder (9 männlich und 2 weiblich) zu verzeichnen. Die Säuglingssterblichkeit der Säuglinge, die im ersten Lebensjahr verstorben sind, ist von 4,4 Promille auf 2,6 Promille gefallen. Die 11 verstorbenen Säuglinge liegen knapp unter dem 10-jährigen Durchschnitt von 12 Säuglingen. Von den 11 verstorbenen Säuglingen waren 6 Knaben und 5 Mädchen. Wie schon anfangs dieses Kapitels erwähnt, kommen auf Grund der niedrigen Fallzahlen sowohl bei den Totgeburten als auch bei der Säuglingssterblichkeit schon bei kleinen Veränderungen in den Absolutzahlen zum Vergleichsjahr hohe Relativwerte zum Ausdruck. Insgesamt kann jedoch von einer deutlichen Verbesserung der Situation gesprochen werden, wenn man die aktuellen Werte mit jenen aus den 70er Jahren vergleicht. Vorsorgemedizin und verbesserte medizinische Betreuung bei Mutter und Kind haben erweislich zu diesem erfreulichen Rückgang beigetragen.

Eheschließungen

Die Zahl der Eheschließungen im Jahr 2017 beträgt 2.256 (Vergleich 2016: 2.218). Die Heiratsziffer, ein errechneter Wert der Eheschließungen bezogen auf 1.000 Personen der Wohnbevölkerung, beträgt für das Berichtsjahr 5,8 Promille. Vorarlberg liegt im Bundesländervergleich an erster Stelle, gefolgt von Salzburg (5,5 Promille) und Oberösterreich (5,4 Promille), Tirol (5,2 Promille) sowie Wien mit 5,1 Promille. Der Österreichdurchschnitt beträgt 5,1 Promille. Im Burgenland war die Heiratsziffer mit 4,6 Promille am niedrigsten. Das mittlere Heiratsalter (Median) liegt im Jahr 2017 bei 33,2 Jahre. Die Braut war im Mittel 31,9 Jahre alt, der Bräutigam 34,5 Jahre. Zehn Jahre zuvor (2007) lag das ermittelte mediane Traualter der Männer bei 33,3 und bei den Frauen bei 30,0. Von den 2.256 Brautpaaren waren 415 Paare gleich alt, bei 371 Paaren war die Braut älter als der Bräutigam und bei 1.470 Paaren war der Bräutigam älter. Der Anteil an Erst-Ehen betrug im Jahr 2017 rund 72%. Vor zehn Jahren (2007) waren es rd. 66% und vor zwanzig Jahren (1997) waren es ca. 74 Prozent. Bei 16% der Eheschließungen war ein Partner ledig und der andere geschieden, bei 11% waren beide Partner zuvor geschieden. 30% der Eheschließungen erfolgten zwischen römisch-katholischen Partnern. In 5% der Eheschließungen bekennen sich beide Partner zum Islam. In 50% war die Braut und in 52% der Bräutigam und in 41% waren beide Brautleute konfessionslos bzw. war keine Eintragung vorhanden. 1.431 (63%) der Eheschließungen erfolgten zwischen österreichischen Staatsbürgern. Der jüngste Mann, der sich im Jahr 2017 vermählte, war 18 Jahre alt, die jüngste Frau 17. Bei der Eheschließung war der älteste Mann 88, die älteste Frau 79 Jahre alt.

Begründung eingetragener Partnerschaften

Im Jahr 2017 wurden insgesamt 13 eingetragene Partnerschaften begründet, davon 6 unter Männern und 7 unter Frauen. Im Vorjahr waren 16 neue Begründungen (8 männliche und 8 weibliche) zu verzeichnen.

Ehelösungen

Im Jahr 2017 wurden insgesamt 1.966 Ehen gelöst. 1.248 (63,5%) durch Tod des Ehepartners, 714 (36,3%) durch Scheidung, drei durch Aufhebung und eine durch Nichtigkeitserklärung. Die Zahl der Ehescheidungen war gegenüber dem Vorjahr um 10 Prozent höher. 9 Ehen wurden innerhalb des ersten Jahres geschieden – das entspricht 1,3% der geschiedenen Ehen. In 19,5% der Ehen, die im Berichtsjahr geschieden wurden, dauerte die Ehe zwischen einem und fünf Jahre. Geringfügig höher, nämlich 22,8% war der Anteil der Geschiedenen mit einer Ehedauer von 5 bis 10 Jahren. 31,4% der geschiedenen Ehen dauerten zwischen 10 und 20 Jahren. Bei einer Ehedauer von mehr als 20 Jahren sank der Anteil gegenüber dem Vorjahr um 2 Prozentpunkte auf 25%. In 58% der Ehescheidungen waren keine Kinder unter 14 Jahren betroffen. In 21% der Ehescheidungen war ein Kind und in 18% zwei Kinder betroffen. In 3,0% waren drei und mehr Kinder unter 14 Jahren betroffen. Insgesamt waren 474 Kinder unter 14 Jahren und betroffen. 671 aller Ehescheidungen (94%) erfolgten aufgrund §55a des Ehegesetzes im beiderseitigen Einvernehmen, 6 Scheidungen nach §55 (Auflösung der häuslichen Gemeinschaft), 36 nach § 49 (Andere Verfehlungen) und eine nach ausländischem Recht.

Auflösungen eingetragener Partnerschaften

Im Berichtsjahr wurden zwei eingetragene (nur weibliche) Partnerschaften aufgelöst.

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Weitere Informationen

Natürliche Bevölkerungsbewegung 

Bezugsebene: Land Vorarlberg

Zeitraum: Jährlich

Quelle: Landesstelle für Statisik