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Wohnraumbilder - Vorarlbergs Wohnlandschaft im Blick

Neue Ausgabe der Schriftenreihe der Abteilung Raumplanung und Baurecht

Download der Publikation (folgt demnächst)


Zusatzinfos (inkl. weiterführende Links) zu den Artikeln:

Kostengünstiger Wohnraum in Vorarlberg

 

Die Themenschwerpunkte der Abteilung Wohnbauförderung umfassen:

  • Wohnbeihilfe: Unterstützung bei Wohnkosten für Haushalte mit niedrigem Einkommen
  • Neubauförderung im privaten Wohnbau: Finanzielle Unterstützung für den Bau oder Kauf von Eigenheimen oder Wohnungen
  • Neubauförderung im öffentlichen Wohnbau: Bereitstellung von integrativen Miet- und Kaufanwartschaftswohnungen, betreutem Wohnen, Not- und Startwohnungen sowie Wohnheimen
  • Wohnhaussanierung: Förderung von Sanierungsmaßnahmen als Alternative zum Neubau oder Kauf
  • Wohnbauforschung: Forschungsaktivitäten im Bereich des Wohnungsbaus
  • Bereitstellung von Daten, Fakten und Statistiken zur Wohnbauförderung

Die Abteilung Raumplanung und Baurecht hat folgende Hauptaufgaben:

  • Erarbeitung von Raumplanungsgrundlagen für das Land, die Regionen und die Gemeinden
  • Überörtliche Raumplanung durch Ausarbeitung von Konzepten und Erlass bzw. Änderung von Landesraumplänen
  • Beratung und Begleitung der Gemeinden und Regionen durch Sachverständige
  • Förderung der Regional- und Gemeindeentwicklung
  • Erstattung von Fachgutachten wie geologischen oder Ortsbild- und Landschaftsbildgutachten
  • Ausübung der Behördenfunktion, einschließlich Prüfung und Genehmigung von Flächenwidmungs- und Bebauungsplänen sowie Durchführung von Umlegungs- und Grenzänderungsverfahren nach dem Raumplanungsgesetz
  • Rechtsberatung und Unterstützung der Baubehörden in rechtlichen Fragen zur einheitlichen Anwendung des Bau- und Raumplanungsrechts
Liebes Einfamilienhaus, wir müssen reden ...

 

Die Masterarbeit "Unter der Bahn - Strategien zur Innenentwicklung einer Einfamilienhaussiedlung" von Nicole Rodelsberger und Sebastian Vilanik, die in der Materialiensammlung der Abteilung Raumplanung und Baurecht neu aufgelegt wurde, befasst sich mit verschiedenen Varianten für eine Nachverdichtung. Durch die intensive Einbindung der Grundstücksbesitzerinnen und Grundstücksbesitzer entstanden realistische Umsetzungsideen für eine qualitätsvolle Innenentwicklung.


Das Handbuch "Neues Wohnen im alten Haus" von Julia Lindenthal, Teil des ReHABITAT-Projekts, präsentiert innovative Ansätze zur Umgestaltung von Einfamilienhäusern zu gender- und altersgerechten Mehrpersonenhäusern. Es richtet sich an Hausbesitzer und Bewohner sowie an Planer und Gemeinden, die Leerstand und Zersiedelung bekämpfen wollen. Anhand von Fallstudien werden Umbaumöglichkeiten und Herausforderungen aufgezeigt, ergänzt durch praktische Tipps und rechtliche Informationen.

Das Wohnhaus ist (k)eine Insel – es ist Teil eines Gesamtgefüges

 

Die Rahmenbedingungen des Vorarlberger Landesrecht sehen verschiedene Instrumente und Verfahren vor, um eine hochwertige räumliche Gemeindeentwicklung gewährleisten zu können. Insbesondere der räumliche Entwicklungsplan (REP) der Gemeinde und Quartiersentwicklungskonzepte bilden die fachliche Grundlage. Die Umsetzung erfolgt mithilfe von Planungsinstrumenten wie dem Flächenwidmungsplan, Bebauungsplan, verpflichtenden Baugrundlagenbestimmungen und/oder privatwirtschaftlichen Maßnahmen. Dies dient insgesamt der qualitätsvollen Gestaltung des Lebensraumes im öffentlichen Interesse. Das Land fördert regionale und kommunale Entwicklungskonzepte, die als fundierte Grundlage für die genannten Planungsinstrumente dienen.


Das Land fördert Spielraumkonzepte und öffentliche Spielräume gemäß dem Spielraumgesetz, das Gemeinden dazu anhält, ausreichende Spiel- und Freiräume für Kinder und Jugendliche sowie für die Begegnung der Generationen bereitzustellen. Dazu soll die Gemeindevertretung ein Spielraumkonzept beschließen, das mit Beteiligung der Bevölkerung entwickelt wurde. Ziel des Konzepts ist es, die Freiraumsituation aus der Perspektive von Kindern und Jugendlichen zu erfassen. Darauf aufbauend sollen spiel- und freiräumliche Defizite sowie Potenziale ermittelt und in eine bedarfsgerechte Maßnahmenplanung überführt werden. Der Fokus liegt nicht nur auf ausgewiesenen Spiel- und Sportflächen, sondern erfasst alle relevanten Freiräume im Ort und in der Landschaft.


Die Publikation "Willkommen im Quartier" reflektiert zehn Jahre nach der Einführung der Quartiersbetrachtung durch die Abteilung Wohnbauförderung im Jahr 2006 deren Auswirkungen auf Wohnanlagen mit über 25 Wohneinheiten. Die Evaluation bezog sich auf städtebauliche, architektonische und soziale Kriterien. Die Erkenntnisse aus der Untersuchung von 41 Quartieren und der Befragung aller 96 Gemeinden wurden in Dialogrunden mit Expertinnen und Experten erörtert. Die Publikation beleuchtet auch soziale und ideologische Aspekte, gibt Anregungen für zukünftige Herausforderungen hinsichtlich des Stellenwerts der Gemeinnützigkeit, der Schaffung lebenswerter Quartiere und dem Umgang mit zunehmender Urbanisierung.

Hören wir doch auf mit "Wohnbau"!

 

Das in der Dornbirner Martkstraße ansässige Vorarlberger Architektur Institut (vai) ist eine Plattform, die Architektur, Planung und Auftraggebende mit Handwerk, Wirtschaft, Wissenschaft, Kunst, Kultur und Politik verbindet. Durch Ausstellungen, Veranstaltungen und Publikationen fördert es Architekturqualität, bietet Weiterbildung und inspiriert Bauprojektverantwortliche und Kulturinteressierte. Ihr Ziel ist die Stärkung der Baukultur in Vorarlberg durch Bildung und Bewusstseinsförderung für Architektur.


nextroom ist eine umfassende Online-Datenbank für zeitgenössische Architektur in Österreich und den angrenzenden Ländern. Gegründet im Jahr 1996 von Architekt Jürg Meister, dient das Portal als Archiv zeitgenössischen Bauens. Heute wird es vom Verein zur Förderung der kulturellen Auseinandersetzung betreut und erhält Mittel aus der Architekturförderung des österreichischen Bundeskanzleramts.

Wie gelingt Siedlungsentwicklung nach innen?

 

Die in der Publikation „Innenentwicklung und bauliche Verdichtung“ veröffentlichten Beiträge zu Planungsstrategien werfen ein Licht auf die gelungene Planung verdichteter Siedlungsformen in Vorarlberg. Dabei werden sowohl die städtebaulich-architektonische als auch die soziale und prozesshafte Seite der Planung berücksichtigt. Sie gewähren Einblicke in die Vielfalt der Siedlungstypen in Vorarlberg und zeigen auf, wie akzeptierte (Nach-)Verdichtung durch ortsspezifische Lösungen und Beteiligung der Bewohnerinnen und Bewohner in hoher städtebaulicher und sozialer Qualität erreicht werden kann.


Die beim ifs Institut für Sozialdienste angesiedelte Kompetenzstelle Siedlungsarbeit in Vorarlberg unterstützt Bewohnende und Gemeinden in gemeinnützigen Wohnanlagen. Ihr Ziel ist es, Toleranz und soziale Kompetenz zu fördern und die Wohnzufriedenheit zu steigern. Sie bietet professionelle Unterstützung durch Beratung, Projektbegleitung und Entwicklung neuer Instrumente. Die Aufgaben umfassen auch Netzwerkarbeit, Konfliktlösung und Stärkung lokaler Strukturen. Die Zielgruppen sind Gemeinden, Wohnbauträger, Bewohner:innen und Fachkräfte im Bereich Wohnen und Raumplanung.

Runder Tisch: Die Gestaltung des Wohnumfeldes im Fokus

 

Die Teilnehmenden am Runden Tisch gaben im Anschluss Statements ab, die in einem Kurzvideo verfügbar sind.

Neue Wohnmodelle braucht das Land

 

Der Leitfaden Gemeinschaftliches Bauen und Wohnen wurde von der Regionalentwicklung Vorarlberg eGen im Rahmen des LEADER-Projekts Neue Nachbarschaft erstellt. Das Projekt konzentrierte sich auf den Austausch von Erfahrungen und die Verbreitung von Wissen zu den Chancen im gemeinschaftlich organisierten Wohnen für den ländlichen Raum.


Die Initiative Gemeinsam Bauen & Wohnen vertritt österreichweit die Interessen gemeinschaftlicher Wohnprojekte, widmet sich der Verbreitung der Idee des gemeinschaftlichen Wohnens und ist Treffpunkt und Vernetzungsort für Interessierte am gemeinschaftlichen Wohnen.


Seit 2016 engagiert sich WEITERWOHNEN als aktive Privatinitiative und seit 2018 als gemeinnütziger Verein für das Miteinander im Wohnen. Die Plattform stellt sich grundlegenden Fragen: Wie möchten wir in Zukunft wohnen, und welche Wohnformen und -typologien sind dafür notwendig? WEITERWOHNEN präsentiert innovative Wohnformen, entwickelt Konzepte, initiiert partizipative Prozesse und gemeinschaftliche Wohnprojekte. Die Plattform bringt Menschen zusammen, begleitet die entsprechenden Prozesse und fördert das Bewusstsein für gemeinschaftliches Leben und Wohnen.

Lang lebe die Siedlung!

 

Im abgeschlossenen Sondierungsprojekt RENEWnow wurde eine innovative Methode zur hocheffizienten Sanierung von Geschosswohnbauten und Quartieren in Österreich entwickelt. Zusammen mit verschiedenen Stakeholdern wurde eine Vorgehensweise analysiert, die zu einem neuen Dienstleistungsmodell namens "One-Stop-Shop" für Hausverwaltungen und Eigentümergemeinschaften führen soll.


Im Webauftritt des Energieinstituts Vorarlberg wird über den Projektverlauf von SüdSan - Mustersanierungen in der Südtiroler Siedlung Bludenz berichtet. Zudem werden im Webauftritt Beispiele für Sanierungen erhaltenswerter Gebäude vor- und der Leitfaden „Baukultur – oder kann das weg“ bereitgestellt.


Weitere Links:

Energiesprong (Wikipedia)

Weltquartier im Arbeiterbezirk Wilhelmsburg

Masterarbeit "Süditroler Siedlungen in Tirol" von Ramona Federer

Leerstand aktivieren bedeutet Menschen aktivieren

 

Das Land Vorarlberg, die VOGEWOSI und die Vorarlberger Eigentümervereinigung bieten mit Sicher vermieten ein Modell an, welches privaten Wohnungseigentümerinnen und Wohnungseigentümern im Gegenzug zu gedeckelten Mietzinsen laufende Mieteinnahmen inklusive Betriebskosten garantiert. Zu den Leistungen gehören:

  • Unterstützung bei der Reaktivierung der Wohnung
  • Mietersuche
  • Mietvertragserstellung
  • Wohnungsübergabe/-rücknahme
  • garantierte Überweisung der Miete inkl. Betriebskosten bis 25. des Monats
  • Mietverwaltung/Beschwerdemanagement
  • falls erforderlich: Organisation und Kostentragung von gerichtlichen Verfahren oder Renovierungsarbeiten aufgrund übermäßiger Abnutzung

Diplomarbeit Voll.Leer. Vom Leerstand zur Nachnutzung im Bregenzerwald von Phillipp Hofer

Kontaktdaten

Raumplanung und Baurecht

Postanschrift: Landhaus, 6901 Bregenz

Standortanschrift: Landhaus, 6900 Bregenz

T +43 5574 511 27105

F +43 5574 511 927195

raumplanung@vorarlberg.at

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