Zurück

Wanderausstellung Helle Not

Wanderausstellung Helle Not

Wanderausstellung zum Thema Lichtverschmutzung, 6. Mai – 24. Mai, Mittelschule Koblach
Bildrechte: Tiroler Umweltanwaltschaft
Wanderausstellung Helle Not
Bildrechte: Thomas Rainer
Die Ausstellung in der Aula der Mittelschule Koblach
Bildrechte: NatureQualityPicture / stock.adobe.com
Das Rheintal bei Nacht
Bildrechte: THANAGON / stock.adobe.com
Nächtliche Lichtquellen können für Insekten tödliche Fallen sein
Bildrechte: DONO Photography / stock.adobe.com
Schattenburg in Feldkirch bei Nacht

Mittelschule Koblach
06. Mai - 24. Mai

 

Die Nacht zum Tag machen – Künstliche Lichtquellen haben dieses anscheinende Paradoxon Realität werden lassen. Die Nacht wird weltweit jedes Jahr um zwei Prozent heller. Straßenbeleuchtung, Licht auf Fassaden, Lichtwerbung, Flutlichtanlagen bei Sportstätten, Innenraumbeleuchtung, Autoscheinwerfer - Kunstlicht lässt uns die Tagesaktivitäten bis spät in die Nacht verlängern und führt, mitunter auch nur scheinbar, zu mehr Sicherheit. Aber es gibt mittlerweile auch negative Auswirkungen auf den Tag-Nachtrhythmus des Menschen und die Lebensbedingungen vieler Tier- und Pflanzenarten.

 

Helle Not ist eine Initiative der Tiroler Umweltanwaltschaft, welche sich mit Lichtverschmutzung bzw. den vielfältigen Auswirkungen künstlicher Beleuchtung in der Nacht auseinandersetzt. Die Wanderausstellung soll mit Hilfe eines erlebbaren Konzepts Besuchern die Inhalte der Initiative näher bringen. Die Hauptbotschaft lautet: Kunstlicht in der Nacht hat Auswirkungen. Es soll sorgsam eingesetzt werden, das heißt unter anderem nur zu den Zeiten und in den Intensitäten zur Verfügung stehen, in welchen es benötigt wird.

 

Der Ausstellungs-Pavillonbesteht aus jeweils zwei Tafeln zu den Themenkreisen Auswirkungen auf den Menschen, auf Flora-Fauna-Ökosysteme, Astronomie-Nachtlandschaft und Verursacher der Lichtverschmutzung bzw. Möglichkeiten zur Eindämmung. Im Innenbereich ist ein 8-minütiger Film, der auch von der Geschichte des Lichts handelt.

 

Die Wanderausstellung soll noch ca. ein Jahr in Vorarlberg bleiben und interessierten Gemeinden zur Verfügung gestellt werden. Geplant sind auch Exkursionen und Vorträge zum Thema Licht in den Gemeinden. Für interessierte Schulklassen gibt es ein kleines Quiz.

 

Das Ziel muss ein effizienterer Umgang mit Kunstlicht sein, dass uns hilft die Verkehrssicherheit zu gewährleisten, die Gesundheit und Sicherheitsbedürfnis des Menschen zu wahren, Energie zu sparen, die Tier- und Pflanzenwelt zu schonen und die Umwelt nicht unnötig aufzuhellen.

Kontaktdaten

Umwelt- und Klimaschutz

Postanschrift: Landhaus, 6901 Bregenz
Standortanschrift: Jahnstraße 13-15, 6900 Bregenz
T +43 5574 511 24505
F +43 5574 511 924595
umwelt@vorarlberg.at

Kundenverkehr: Montag bis Freitag von 08.00 -12.00 Uhr und 14.00 - 17.00 Uhr oder nach telefonischer Vereinbarung