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Radverkehr in Gemeinden: Förderung

Radverkehr in Gemeinden: Förderung

Das Land unterstützt Gemeinden bei Bau und Planung von Radverkehrsinfrastruktur mit bis zu 70%!

Allgemeine Informationen

Radbrücke Lauterach
Bildrechte: Energieinstitut Vorarlberg/ Markus Gmeiner

Der Großteil des Vorarlberger Radroutennetzes fällt in die Kompetenz der Gemeinden. Diese tragen dabei die Verantwortung für Konzeption und Planung, sowie für Bau und Betrieb. Das Land Vorarlberg unterstützt mit Beratungen und auch finanziell. 
Grundlage für die Förderung sind die Regionalen Radroutenkonzepte: Darin sind alle förderbaren Routen klassifiziert: Landesradrouten Alltag, Landesradrouten Freizeit sowie örtliche Hauptradrouten.

Termine und Fristen

Projekte können laufend zur Förderung eingereicht werden, sofern noch keine Bau- und oder Umsetzungstätigkeiten begonnen haben.

Voraussetzungen

Wer kann eine Förderung beantragen?

Förderwerbende sind die Vorarlberger Gemeinden, Gemeindeverbände bzw. sonstige Zusammenschlüsse von Vorarlberger Gemeinden, sowie Gemeindeimmobiliengesellschaften.

Was wird gefördert?

Die Regionalen Radroutenkonzepte geben jene überörtlichen Routenführungen vor, welche von Seiten des Landes gefördert werden. Diese Radrouten sind je einer der Kategorien Landesradroute Alltag, örtliche Hauptradroute oder Landesradroute Freizeit zugeordnet.

Wurde die Radroute in einem Regionalen Radroutenkonzept festgelegt und mit einer Kategorie versehen, dann sind folgende Leistungen förderungswürdig:

  • Erstellung von Radrouten- und Wegweisungskonzepten,
  • Planung,
  • Grundablöse,
  • Bauliche Maßnahmen im Zuge von Aus-, Neu- und Umbau, sowie Instandsetzung der Radrouten.

Ablauf und Ergebnis

Ein zweistufiges Förderungsverfahren ermöglicht eine frühe Planungsabstimmung und die Zu- und Einteilung der Förderungsmittel (evtl. erforderliche Prioritätenreihung).
Eine Förderung kann nur dann gewährt werden, wenn die technischen Voraussetzungen und Qualitätsstandards, welche in der Förderrichtlinie festgehalten wurden, möglichst weitgehend eingehalten werden.

1. Stufe: Prüfung der Förderwürdigkeit

Das geplante Vorhaben ist frühzeitig hinsichtlich Projektkonzeption, Standards etc. mit dem Fördergeber abzustimmen. Somit kann das Projekt noch vor eventuellen Behördenverfahren und Grundablösen gemeinsam koordiniert und die Förderungswerbenden bei einer vorausschauenden Planung unterstützt werden.

2. Stufe: Förderansuchen
Förderungen werden nur auf Grund schriftlicher Ansuchen gewährt, welche nachprüfbare Angaben über das gesamte Vorhaben sowie über den hiefür zu tragenden Aufwand enthalten.

Die Bestätigung der Förderwürdigkeit und Genehmigung der Förderung wird in der Folge jeweils schriftlich mitgeteilt.

Erforderliche Unterlagen

Zur Abklärung der Förderwürdigkeit sind folgende Unterlagen zu übermitteln:

  • Übersichtsplan
  • Regelprofil
  • Zeitplan
  • Grobe Kostenschätzung

Mit dem Förderansuchen sind folgende Unterlagen zu übermitteln:

  • schriftlicher Förderungsantrag mit Projektbeschreibung,
  • detaillierte Kostenschätzung,
  • Detailplanunterlagen
  • für technische Projekte und Infrastrukturmaßnahmen zusätzlich Regelquerschnitt, Bauzeitplan und behördliche Bewilligungen.

Kosten und Zahlungen

Die Förderhöhe ist abhängig von den betroffenen Radrouten und beläuft sich wie folgt:

  • Landesradrouten Alltag: bis zu 70% der anerkannten Kosten
  • Landesradrouten Freizeit: bis zu 50% der anerkannten Kosten
  • Örtliche Hauptradrouten Alltag: bis zu 50% der anerkannten Kosten
  • Bauwerke: bis zu 70% der anerkannten Kosten
  • Konzepte und allgemeine Planungen, die mehrere Routen betreffen oder im Zuge deren Routen erst entwickelt werden: bis zu 70% der anerkannten Kosten

Rechtsgrundlagen

Grundlage für die Förderung ist die Richtlinie zur Förderung von Radrouten vom 01.01.2012.

Kontaktdaten

Straßenbau

Postanschrift: Landhaus, 6901 Bregenz
Standortanschrift: Widnau 12, 6800 Feldkirch
T +43 5574 511 27205
F +43 5574 511 927895
strassenbau@vorarlberg.at