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Mobile Familienentlastung

Mobile Familienentlastung

Alle Informationen zum Thema Mobile Familienentlastung

Allgemeine Informationen

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Bildrechte: ©denys_kuvaiev - stock.adobe.com

Wofür gibt es die Mobile Familienentlastung?

  • Die Leistungsbons dienen zur Entlastung der Familie, d. h., die Betreuung und Pflege eines behinderten Kindes kann vorübergehend an geschulte Betreuungspersonen abgegeben werden. Während dieser Zeit können sich die Eltern oder pflegende Angehörige insbesondere um die minderjährigen Geschwisterkinder oder andere Familienmitglieder kümmern bzw. sich selbst erholen.
  • Mit den Leistungsbons zur Familienentlastung kann eine regelmäßige Betreuung des behinderten Kindes über  einen Teil des Tages (zum Beispiel eine Tagesbetreuung) nicht gewährleistet werden. Dazu reicht das bewilligte Kontingent bei weitem nicht aus.
  • Für eine regelmäßige Betreuung des behinderten Kindes sind Spielgruppen, Tagesmütter, Kinderbetreuungsgruppen, Kindergärten, Schulen und auch Werkstätten vorgesehen.
  • Die Mobile Familienentlastung wird zusätzlich zum Pflegegeld gewährt. Sie ersetzen das Pflegegeld nicht. Das Pflegegeld dient zur Unterstützung in der Betreuung und Pflege des behinderten Kindes.             
  • Mit dem Pflegegeld können Sie auch zusätzlich benötigte Betreuungsstunden kaufen.
  • Das Kontingent der Leistungsbons für die Mobile Familienentlastung wird reduziert bzw. aufgestockt, wenn sich die Betreuungssituation des behinderten Kindes ändert.
  • Wenn die Betreuung Ihres Kindes überwiegend in einem Wohnheim stattfindet, kann keine Mobile Familienentlastung gewährt werden.
  • Sie haben auch die Möglichkeit, beim Sozialministeriumservice einen Antrag auf „Urlaubsunterstützung für pflegende Angehörige″ zu stellen. Informationen dazu unter der Adresse: www.sozialministeriumservice.at/
  • Die Arbeiterkammer Feldkirch bietet mit der Aktion „Erholungsurlaub für pflegende Angehörige″ eine zusätzliche Entlastung an. Für Auskünfte steht die Arbeiterkammer Feldkirch unter 
    Telefon 050 258-4216 zur Verfügung

Verwendung der Familienentlastung

  • Sie können mit dem Leistungsbon Familien entlastende Leistungen bei mehreren Leistungsanbietern bezahlen.
  • Sie können selbst wählen, bei welcher Einrichtung Sie familienentlastende Leistungen beziehen wollen und diese Leistungen nach Ihren eigenen Wünschen und Vorstellungen planen.
  • Sie können mit Ihren Bons jene Leistungen bezahlen, die für Sie am wertvollsten sind.
  • Familienentlastung wird zusätzlich zum Pflegegeld gewährt und soll vor allem der Entlastung der Familie dienen. Nach Verbrauch können im jeweiligen Jahr keine weiteren Bons mehr ausgestellt werden
  • Ein Leistungsbon kann jeweils nur für eine Entlastungsstunde eingelöst werden
  • Die Leistungsbons sind nicht übertragbar. Das bedeutet, dass der Bon nur zur Betreuung jener Person eingesetzt werden kann, die auf diesem angeführt ist.
  • Die missbräuchliche Verwendung der Familienentlastung (zum Beispiel das Kopieren eines Leistungsbons oder die Weitergabe an Dritte) kann zu einem Verlust der Integrationshilfe führen
  • Bei Verlust können die Leistungsbons nicht ersetzt werden

Bei welchen Einrichtungen können die Leistungsbons eingelöst werden?

  • Caritas Vorarlberg
  • Füranand
  • Institut für Sozialdienste Vorarlberg
  • Lebenshilfe Vorarlberg
  • Mobile Hilfsdienste (MOHI)
  • Persönliche Assistenz Vorarlberg
  • Schulheim Mäder
  • Vorarlberger Familienverband – Familienhilfe
  • Familienhilfe Bregenzerwald: Vorderwald und Alberschwende
  • Familienhilfe Bregenzerwald: Mittelwald und Hinterwald
  • Familienhilfe Sozialsprengel Leiblachtal

Termine und Fristen

  • Das gültige Kontingent kann nur im Zeitraum vom 01.09. bis 31.08 eingelöst werden.
  • Neuanträge können ab dem 01.06. des jeweiligen Folgejahres gestellt werden (Die Bearbeitung der Anträge erfolgt nach Eingangsdatum)
  • Einlangende Anträge werden ab dem 01. November anteilsmäßig berechnet

Voraussetzungen

Kriterien ab 01.09.2018

Jeder Antrag wird individuell bearbeitet, jedoch nach den gleichen Kriterien.

Ablauf und Ergebnis

Antragstellung

  • Neuanträge können ab dem 01.06. des jeweiligen Folgejahres gestellt werden (Die Bearbeitung der Anträge erfolgt nach Eingangsdatum)
  • Einlangende Anträge werden ab dem 01. November anteilsmäßig berechnet
  • Der Antrag muss vollständig ausgefüllt werden, mit Unterschrift der Antragstellerin/des Antragstellers oder der gesetzlichen Vertretung versehen sein.
  • Jede Änderung (des Pflegegeldes, der Betreuungssituation, etc) in den für die Gewährung der Integrationshilfe maßgebenden Verhältnissen der Landesregierung ist binnen vier Wochen bekannt zu geben.

Erforderliche Unterlagen

Bei Erstantrag oder jeglicher Änderung sind folgende Dokumente erforderlich:

  • Amtlicher Lichtbildausweis
  • Meldezettel
  • Staatsbürgerschaftsnachweis
  • aktueller Pflegegeldbescheid der Antragstellerin/des Antragstellers
  • aktueller Pflegegeldbescheid weiterer Familienmitglieder mit Pflegebedürftigkeit
  • Bestellungsbeschluss der Sachwalterschaft oder sonstiger Nachweis der Vertretungsbefugnis
  • Ärztlicher Nachweis der Behinderung

Kosten und Zahlungen

Welchen Geldwert haben die Leistungsbons?

  • Die Leistungsbons können anstelle von Geld für die Bezahlung von Betreuungsleistungen bei den weiter hinten angeführten Einrichtungen eingesetzt werden.
  • Mit einem Bon können jeweils 90% der Kosten einer Betreuungsstunde bezahlt werden. Es verbleiben Ihnen demnach 10% der Kosten als Kostenbeitrag für eine Betreuungsstunde.

Rechtsgrundlagen

Bitte beachten Sie unsere neuen Datenschutzrichtlinien

Datenschutz - Leichter lesen (PDF, 12 KB)

Datenschutzrechtlinien (PDF, 44 KB)

Weitere Kontaktinformationen

Amt der Vorarlberger Landesregierung

Abteilung Gesellschaft, Soziales und Integration (IVa)

zH Mobile Familienentlastung

Landhaus, Römerstraße 15

6900 Bregenz