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Jägerschaft - Hubertusfeiern

Tradition pflegen – Dialog fördern

Jagdliches Denken und Tun ist stark von ethisch-moralischen Aspekten, Emotionen und Ritualen geprägt.

Tradition pflegen – Dialog fördern

Die Jagd ist im deutschsprachigen Raum eng mit Werten und Traditionen verbunden. Während in zahlreichen Ländern die Jagd oft als Sport verstanden wird, ist unser jagdliches Denken und Tun stark von ethisch-moralischen Aspekten, Emotionen und Ritualen geprägt.

Die alljährlich von der Vorarlberger Jägerschaft im Herbst in verschiedenen Talschaften des Landes ausgerichteten und feierlich zelebrierten Hubertusfeiern stellen einen Höhepunkt im jagdlichen Jahr dar. Sie sind fixer Bestandteil des kulturellen Lebens in Vorarlberg. Als Dank für den schöpferischen Auftrag, unsere Natur hegen und letztendlich Pflanzen und Tiere auch ernten zu dürfen, besinnen sich die Jäger und Jägerinnen bei dieser jagdlichen Erntedankfeier ihrer Werthaltung gegenüber Natur und Schöpfung.

Jäger sind aber auch mit Aufgaben konfrontiert, die mehr ein funktionales Jagen als edles Weidwerk erfordern. Mit moderner Technik wie Weitschussgewehr und Nachtsichtgerät entfernt sich der Jäger sukzessive von den Vorstellungen konventioneller Jagdausübung. Weidwerk ist aber mehr als nur Jagen und dem Wild nachzustellen und es zu erlegen. Weidwerk beinhaltet vor allem die Hege und den Respekt vor der gesamten Natur – sowohl vor dem Lebendigen als auch vor dem Toten. Umso wichtiger sind in unserer digitalisierten und raschlebigen Zeit Veranstaltungen wie Hubertusfeiern, die zur Besinnung und somit zum bewussten Nachdenken unseres Tuns im Umgang mit der Natur anregen.

Hubertusfeiern eigenen sich auch besonders gut als Orte der Begegnung mit den Grundbesitzern und der nicht jagenden Bevölkerung. Die Jägerschaft leistet damit einen Beitrag für das Verständnis der Jagd bzw. Jagdausübung in der Öffentlichkeit.

In Vorarlberg genießt die Jagd eine hohe Akzeptanz in der Bevölkerung. Es bleibt wichtig, zwischen Jagdausübenden und Bevölkerung einen permanenten, offenen und ehrlichen Dialog zu pflegen. Der Vorarlberger Jägerschaft unter der Führung von Landesjägermeister Dr. Christof Germann sei für Ihre Bemühungen um das Wohl von Wild und Wald bzw. den Lebensraum in Vorarlberg sowie um die Bemühungen für einen konstruktiven Dialog mit den betroffenen Interessensgruppen und den Behörden ein besonderer Dank ausgesprochen.

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