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Geschützte Tiere in Vorarlberg

Geschützte Tiere in Vorarlberg

Informationen zu geschützte Tiere und dem Schutz von Lebensräumen gemäß Naturschutzverordnung
Bildrechte: Günter Stadler
geschützter Schmetterling Admiral
Bildrechte: Dietmar Hollenstein
geschütztes Säugetier Biber
Bildrechte: Dietmar Hollenstein
geschützter Eisvogel
Bildrechte: umg.at
geschützte Amphibien Gelbbauchunke
Bildrechte: Andreas Beiser
Hirschkäfer
Bildrechte: Dietmar Hollenstein
geschützter Vogel Nachtreiher
Bildrechte: Dietmar Hollenstein
geschütztes Insekt Plattbauchlibelle
Bildrechte: umg.at
geschützte Schmetterlingsraupe Schwalbenschwanz
Bildrechte: umg.at
geschützte Amphibien Zauneidechsen

(gemäß Verordnung der Landesregierung zur Durchführung des Gesetzes über Naturschutz und Landschaftsentwicklung - Naturschutzverordnung)

Schutz von Tieren

Alle frei lebende Tiere dürfen nicht absichtlich beunruhigt, verfolgt, gefangen oder getötet werden. Ihre Brutstätten und Nester dürfen nicht entfernt oder zerstört werden.

Schutz der Säugetiere

Alle Arten von frei lebenden Säugetieren sind geschützt, mit Ausnahme der Schermaus, der Hausmaus, der Feldmaus und der Ratte. Wild darf im Rahmen der jagdrechtlichen Bestimmungen bejagt werden.

Schutz der Vögel

Alle Arten von frei lebenden Vögeln. Einige Vogelarten sind nach jagdrechtlichen Bestimmungen jagdbar.

Schutz anderer Tiere

Geschützt sind:

alle Reptilien und Amphibien

von den Fischen der Bitterling, die Koppe, der Steinbeisser und der Strömer.

von den Krebsen der Steinkrebs und der Dohlenkrebs

von den Insekten die Schmetterlinge, die Hornisse, die Hummeln, die hügelbauenden Waldameisen, die Libellen, der Schmetterlingshaft, der Bienenwolf sowie die Käfer mit Ausnahme der Haus- und Vorratsschädlinge.

von den Weichtieren die Weinbergschnecke, die Schmale Windelschnecke, die Flussmuschel, die Malermuschel, die Gemeine Teichmuschel und die Große Teichmuschel

Schutz des Lebensraumes

Zum Schutz des Lebensraumes gefährdeter Tier- und Pflanzenarten ist insbesondere Folgendes zu beachten:

Röhrichte oder die Bodendecke dürfen nicht abgebrannt werden

In der Zeit vom 15. März bis 30. September dürfen außerhalb bebauter Bereiche Hecken nicht geschnitten und Röhrichte nicht abgemäht werden

Auf Alpflächen dürfen keine Herbizide verwendet werden, ausgenommen zur Einzelpflanzenbekämpfung

Beim Düngen im Nahbereich von Gewässern und ihrer natürlichen Ufervegetation, Mooren, Streue- und Magerwiesen, Hecken, Waldrändern und Lesesteinmauern ist ein ausreichender Abstand einzuhalten, sodass diese nicht beeinträchtigt werden.

Jeder Einzelne ist verpflichtet, sich naturverträglich zu verhalten. Vor allem bei der Freizeitgestaltung sollte Rücksicht auf Natur, Tiere und Landschaft genommen werden. Dies gilt besonders in noch weitgehend unberührten Gebieten und sensiblen Lebensräumen.

Das Wegwerfen von Abfällen in der Landschaft ist verboten.

Naturwacht, Waldaufseher, Jagdschutzorgane, Fischereiaufseher und Naturschutzbeauftragte der Bezirkshauptmannschaften beraten, kontrollieren die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen und zeigen Übertretungen an.

Weitere Kontaktinformationen

Abteilung Umwelt- und Klimaschutz

Jahnstaße 13-15, 6900 Bregenz

T +43 5574 511 0

F +43 5574 511 920095

umwelt@vorarlberg.at