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Mit uns, nicht für uns: Inklusionsheld:innen 2025 gesucht!

„Land holt inklusive Arbeitsmodelle vor den Vorhang“
Zum Tag der Inklusion am Montag, den 5. Mai, rückte die im vergangenen Jahr ins Leben gerufene Initiative des Landes unter dem Motto „Mit uns, nicht für uns“ erneut das Engagement der Vorarlberger Bevölkerung für mehr Inklusion in den Fokus. Nachdem die Aktion im vergangenen Jahr großen Zuspruch erhielt, lag der Schwerpunkt im Jahr 2025 auf dem Thema „inklusive Arbeit". Gesucht wurden die stillen Held:innen des Alltags – Menschen, die mit kleinen Gesten oder großen Taten dazu beitragen, eine inklusivere Arbeitswelt zu schaffen.

Täglich setzen sich zahlreiche Menschen mit großer Hingabe für mehr Inklusion und den Abbau von Barrieren ein – oft ohne große Aufmerksamkeit. Mit der Kampagne rundum die Inklusionsheld:innen, unter dem Leitsatz „Mit uns, nicht für uns“, setzt der Fachbereich Chancengleichheit der Vorarlberger Landesregierung auch in diesem Jahr ein starkes Zeichen und würdigt die Alltagsheld:innen im Bereich inklusiver Arbeitssettings. Dabei stehen insbesondere integrative Arbeitsplätze im Mittelpunkt.

 

Integrative Arbeitsplätze bieten nicht nur Menschen mit Behinderung oder psychischen Erkrankungen eine berufliche Perspektive, sondern bereichern auch Unternehmen durch Vielfalt, Innovationskraft und ein stärkeres soziales Miteinander. Dabei unterstützen Maßnahmen wie barrierefreie Arbeitsplätze, flexible Arbeitszeitmodelle und Technologien den Abbau von Hindernissen und das Etablieren echter Chancengleichheit. Eine inklusive Arbeitskultur stärkt das Teamgefühl, erhöht die Zufriedenheit aller Beschäftigten und trägt dazu bei, dass jede oder jeder sein oder ihr volles Potenzial entfalten kann. Die Initiative fördert die berufliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen sowie psychischen Erkrankungen.

Ein besonderes Beispiel für gelungene Inklusion ist der Arbeitsplatz von Hannah Forstner. Dieses ist im Videobeitrag durch Hannah gemeinsam mit ihren Arbeitskolleg:innen im Sozialzentrum Rankweil und bei Schertler Brot zu sehen und zu spüren. Ihr Einsatz zeigt, wie bereichernd Inklusion für alle Beteiligten sein kann.

Auch die Geschichte von Thomas Moosbrugger zeigt gelungene Inklusion. Als Jugendlicher war er in der ersten Schulklasse, aus der integrative Arbeitsplätze in Vorarlberg herausgegangen sind. Das Video zeigt, wie Thomas in der Gemeinde Schoppernau, bei Matt Sportmode in Schoppernau und bei Schwarzmann Fenster in Schoppernau seinen Platz gefunden hat und wertvolle Arbeit leistet. Seine Geschichte ist ein weiteres Beispiel dafür, wie Inklusion am Arbeitsplatz gelingen kann.

Ein weiteres Highlight ist das Video des Tanzlabors der Musikschule Dornbirn. Das Tanzlabor ist ein inklusives Angebot, dass sich an Tanz- und Musikinteressierte mit und ohne Beeinträchtigung richtet. Die gemeinsame Freude an Tanz und Musik steht im Mittelpunkt, und es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Wer Lust hat, gemeinsam zu tanzen und Neues auszuprobieren, ist beim Tanzlabor herzlich willkommen.