Alp-Investitionsförderung
Ziel der Investitionsförderung ist die Verbesserung der Lebens-, Arbeits-, Tierhalte-, Produktions- und Hygienebedingungen auf dem Vorsäß / Maisäß und den Alpen.
Die Förderung von Investitionen zur Modernisierung von Alpen verfolgt folgende Ziele:
- Innovation - Entwicklung und Anwendung neuer Verfahren, Techniken und Produkte
- Wettbewerbsfähigkeit - Verbesserung der Gesamtleistung der Betriebe; Verbesserung der landwirtschaftlichen Einkommen; Senkung der Produktionskosten; Steigerung der Wirtschaftlichkeit
- Lebensmittelsicherheit, Hygiene, und Qualität
- Arbeitsplätze - Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen
- Arbeitsbedingungen - Verbesserung der Lebensbedingungen für bäuerliche Familien
- Tierschutz - Verbesserung des Tierschutzes/Wohlergehens der Tiere
Förderungsgegenstände
Bauliche Maßnahmen
Wohngebäude, Alpsennereien, Stallungen, Düngersammelanlagen, Wirtschaftsräume, Milchkammern, Wasserversorgungen, Wirtschaftswege im Alpbereich, Sicherungsbauten für Gebäude (z.B. Lawinenschutz)
Maßnahmen zur inneren Technisierung und Mechanisierung
Melkmaschinen, Alpsennereieinrichtungen, Milchhygiene
Maßnahmen für die Hauswirtschaft
Sanitäre Anlagen, Hauswasserversorgung
Maßnahmen zur Weideverbesserung
Voraussetzungen
- Eigentümer/Bewirtschafter muss Landwirt sein.
- Die Alpe muss als solche im Alpkataster eingetragen sein.
- Bei Gemeinschaftsalpen muss ein Beschluss der Vollversammlung vorliegen.
- Die Sonderrichtlinien des Bundes und die allgemeinen Richtlinien des Landes sind zu erfüllen.
Grundlage für Investitionsförderungen im Vorsäß- / Maisäß- und Alpbereich ist eine schriftliche Förderungsanmeldung. Die Formulare können unten im Downloadbereich heruntergeladen werden. Die geplanten Maßnahmen müssen vor Baubeginn mit der Alpwirtschaftsabteilung abgesprochen werden.
Kontaktdaten
Landwirtschaft und ländlicher Raum
Postanschrift: Landhaus, 6901 Bregenz
Standortanschrift: Josef-Huter-Straße 35, 6900 Bregenz
T +43 5574 511 25105
F +43 5574 511 925195
Kundenverkehr:
Persönliche oder telefonische Vorsprachen von Montag bis Freitag jeweils von 8 bis 12 Uhr, nachmittags nach vorheriger Vereinbarung. Entgegennahme schriftlicher Eingaben: Montag bis Donnerstag von 8 bis 12 Uhr und von 14 bis 17 Uhr sowie am Freitag von 8 bis 12 Uhr und von 13 bis 14 Uhr. Ausgenommen sind gesetzliche Feiertage und Tage ohne Dienstbetrieb.