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Europaschutzgebiete in Vorarlberg

Europaschutzgebiete in Vorarlberg

Die Europaschutzgebiete in Vorarlberg sind Teil des europaweiten Natura 2000-Netzwerkes.
Bildrechte: Land Vorarlberg
Europaschutzgebiet Mehrerauer Seeufer Bregenzerachmündung
Bildrechte: Regionsmanagement Europaschutzgebiete
Irisblüte im Europaschutzgebiet Bangs-Matschels, Managementregion Rheintal
Bildrechte: umg.at
Europaschutzgebiet Bregenzerachschlucht, Managementregion Bregenzerwald-Kleinwalsertal
Bildrechte: Land Vorarlberg
Die mächtige Dolomitschutthänge des Europaschutzgebietes Davenna
Bildrechte: Regionsmanagement Europaschutzgebiete
Europaschutzgebiet Fohramoos, Managementregion Bregenzerwald-Kleinwalsertal
Bildrechte: Land Vorarlberg
Europaschutzgebiet Gsieg-Obere Mähder, Managementregion Rheintal
Bildrechte: umg.at
Europaschutzgebiet Unter-Überlut, Managementregion Walgau-Großes Walsertal-Arlberg

Natura 2000 – ein europaweites Netzwerk

Hinter dem Begriff Natura 2000 verbirgt sich ein Netzwerk aus Schutzgebieten von europaweiter Bedeutung, dessen Ziel es ist, wertvolle Arten und Lebensräume weit über Landesgrenzen hinaus zu schützen und zu bewahren. Basis für die Nominierung stellen zwei Richtlinien der EU, die Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie – kurz FFH-Richtlinie - und die Vogelschutzrichtlinie, dar.

Natura 2000 in Vorarlberg

Vorarlberg hat seit 1995 in mehreren Tranchen Natura 2000-Gebiete  – in Vorarlberg Europaschutzgebiete genannt - an die Europäische Kommission gemeldet. Mittlerweile zählt Vorarlberg bereits 39 dieser Schutzgebiete von europäischer Bedeutung, die sich über eine Gesamtfläche von über 24.140 ha vom Ufer des Bodensees bis in die alpinen Hochlagen des Verwalls erstrecken.

Informationen zu den Europaschutzgebieten in Vorarlberg (Natura 2000-Netzwerk) finden Sie unter www.naturvielfalt.at

Europaschutzgebiete werden auf Basis von Schutzgütern, die in der FFH-Richtlinie und der Vogelschutzrichtlinie aufgelistet sind, ausgewiesen.

Informationen zu ausgewählten Schutzgütern finden Sie hier bzw. im Standarddatenbogen.

Standarddatenbogen

Der Standarddatenbogen ist ein Meldeformular der Europäischen Kommission zur standardisierten Erfassung von Natura 2000-Gebiete. Dieser beinhaltet allgemeine Informationen zum Gebiet und listet alle Schutzgüter (Tier- und Pflanzenarten, Lebensraumtypen) auf, sowie deren ökologischer Zustand. Standarddatenbögen können jährlich aktualisiert werden, falls neue Erkenntnisse im Schutzgebiet gewonnen wurde.

Den aktuellen Standartdatenbogen können Sie im Natura 2000-Viewer einsehen.

Eine Anleitung für den Viewer finden Sie hier.

Regionsmanagement

Zur Betreuung der 39 Europaschutzgebiete wurde 2017 fünf Managementregionen geschaffen. Der jeweilige Regionsmanager ist Ansprechperson vor Ort, organisiert Naturschutzprojekte, informiert, initiiert Forschungsprojekte, überwacht die Gebiete und vermitteln bei Konflikten.

Die Managementregionen sind:

  • Bodensee - Leiblachtal mit den Gebieten Leiblach mit Schmelzwiese, Mehrerauer Bodenseeufer - Bregenzer Achmündung, Rheindelta

  • Rheintal mit den Gebieten Bangs-Matschels, Gsieg-Obere Mähder, Lauteracher Ried, Soren-Gleggen-Köblern, Schweizer Ried, Birken-Schwarzes Zeug, Üble Schlucht

  • Bregenzerwald - Kleinwalsertal mit den Gebieten Bregenzerachschlucht, Fohramoos, Ifen, Rohrach, Unter der Winterstaude, Unter Stellerhöhe, Unterargenstein, Widderstein-Mähder, Witmoos

  • Walgau - Großwalsertal - Arlberg mit den Gebieten Alpenmannstreu, Frastanzer Ried, Gadental, Ludescherberg, Satteins-Übersaxen, Schöneberg, Spirkenwälder Brand, Gamp, Oberer Tritt und Saminatal, Torfriedbach, Unter-Überlutt, Walsbächle

  • Montafon - Klostertal mit den Gebieten Davenna, Gortniel, Klostertaler Bergwälder, Rifa, Roßbündta, Schuttfluren Tafamunt, Spona, Verwall, Wiegensee

Kontakt Regionsmanagement: Tel. +43 (0) 5572 23235 4717, E-Mail: natura2000@naturvielfalt.at

Kontaktdaten

Umwelt- und Klimaschutz

Postanschrift: Landhaus, 6901 Bregenz
Standortanschrift: Jahnstraße 13-15, 6900 Bregenz
T +43 5574 511 24505
F +43 5574 511 924595
umwelt@vorarlberg.at

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Weitere Kontaktinformationen

Kontaktpersonen: DI Maximilian Albrecht, Mag. Andreas Beiser und Ing. Herbert Erhart