Zurück

Wohnbeihilfe - Voraussetzungen

Wohnbeihilfe - Voraussetzungen

Unter welchen Voraussetzungen kann ich eigentlich Wohnbeihilfe bekommen?

Mutter mit Kind malt mit dem Finger auf eine beschlagene Scheibe
Bildrechte: Land Vorarlberg

Wer bekommt Wohnbeihilfe?

Die Wohnbeihilfe unterstützt Menschen mit einem Einkommen aus einer vollberuflichen Tätigkeit oder einem Folgeeinkommen (z.B. Rente, Arbeitslosengeldbezug, Krankengeld), deren Einkommen für die Zahlung von Mieten oder Wohnbaukrediten zu gering ist. Eine Teilzeitbeschäftigung wird nur in bestimmten Fällen anerkannt. Alleinerziehende Personen mit Kindern unter 6 Jahren bzw. mit 3 oder mehr Kindern von 6 bis 18 Jahren müssen keine Beschäftigung nachweisen. Alleinerziehende Personen mit bis zu 2 Kindern zwischen 6 und 18 Jahren müssen teilzeitbeschäftigt (Beschäftigung über der Geringfügigkeitsgrenze hinsichtlich der Sozialversicherungspflicht) sein. Bei Ehepaaren, eingetragenen Partnerschaften und Lebensgemeinschaften bzw. Wohngemeinschaften muss mindestens ein Einkommen aus einer vollberuflichen Tätigkeit oder daraus resultierenden Folgeeinkommen vorliegen. Der Nachweis desKinderbetreuungsgeldes für eine Partnerin bzw. einen Partner genügt nicht.

Präsenzdiener können um Wohnbeihilfe ansuchen, wenn sie vom Heerespersonalamt eine Wohnkostenbeihilfe bekommen. Die Wohnbeihilfe vermindert sich jedoch um diese Beihilfe.


Beihilfekriterien:

  • Österreichische Staatsbürgerschaft oder nach EU-Recht oder Staatsvertrag gleichgestellt.
  • Nicht österreichische, nicht EU- oder EWR-Staatsbürgerinnen und Staatsbürger, welche seit mehr als 10 Jahren in Österreich wohnhaft sind oder auf eine in der Sozialversicherung erfasste Tätigkeit von mindestens 8 Jahren verweisen können oder den Status „langfristig aufenthaltsberechtigte Drittstaatsbürger“ oder „subsidiär Schutzberechtigte“ haben.
  • Eigennutzung der Wohnung.
  • Baulich in sich abgeschlossene Wohneinheit mit einer Nutzfläche von mindestens 25 m² mit Küche oder Kochnische, Bad/Dusche und WC).
  • Mietaufwand oder Kreditrückzahlungen für die Wohnraumschaffung bzw. Sanierung der Wohneinheit.
  • Einkommen aus vollberuflicher Tätigkeit oder Folgeeinkommen (z.B. Rente, Arbeitslosengeld, Krankengeld).
  • Teilzeitbeschäftigung kann anerkannt werden: aus gesundheitlichen Gründen mit fachärztlicher Bestätigung, aus Altersgründen oder beim beruflichen Wiedereinstieg, z.B. nach Scheidung oder längerer Arbeitslosigkeit.
  • Die Angemessenheit der Miete wird geprüft. Die Bestätigung erfolgt durch die Wohnsitzgemeinde.

 Wie groß darf die Wohnung sein?

Es wird immer die tatsächliche Wohnnutzfläche berücksichtigt. Bei einer Person sind maximal 50 m², bei zwei Personen maximal 70 m² und für jede weitere Person zusätzlich 10 m² anrechenbar.


Muss ich mein Sparbuch oder sonstiges "Vermögen" melden?

Frei verfügbares Vermögen bis zu einer Höhe von € 15.000,– für einen 1-Personen-Haushalt wird nicht berücksichtigt. Dieser Betrag erhöht sich um € 5.000,– für jede weitere Person. Der übersteigende Teil ist für die Wohnkosten zu verwenden, bevor eine Wohnbeihilfe bewilligt werden kann.


Weitere Informationen zu den Voaussetzungen für den Erhalt einer Wohnbeihilfe entnehmen Sie auch unserer Broschüre Wohnbeihilfe, den aktuellen Wohnbeihilferichtlinien sowie unter folgenden Artikeln:

Kontaktdaten

Wohnbauförderung

Postanschrift: Landhaus, 6901 Bregenz
Standortanschrift: Landhaus, 6900 Bregenz
T +43 5574 511 8080
F +43 5574 511 923495
wohnen@vorarlberg.at

Kundenverkehr: Montag bis Freitag von 08.00 - 12.00 Uhr und 13.00 - 16.00 Uhr, Mittwoch-Nachmittag geschlossen!