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Vereine & Corona Präventionskonzepte

Vereine & Corona

Präventionskonzepte
Bildrechte: pixbay/congerdesign

Ein Präventionskonzept dient der Gewährleistung eines hohen Schutzniveaus bei Veranstaltungen. HIER ist ein Leitfaden des Sozialministeriums zu finden.

FAQs PRÄVENTIONSKONZEPTE

Wann benötigt man ein COVID-19-Präventionskonzept?
Veranstaltende von Veranstaltungen mit über 50 Personen (Innenbereich) bzw. mit über 100 Personen (Außenbereich) haben einen COVID-19-Beauftragten zu bestellen und ein COVID-19-Präventionskonzept auszuarbeiten und dieses umzusetzen. Das COVID-19-Präventionskonzept hat Vorgaben zur Schulung der Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen und basierend auf einer Risikoanalyse Maßnahmen zur Minimierung des Infektionsrisikos zu beinhalten. Hierzu zählen insbesondere:

  • Regelungen zur Steuerung der Besucher-/Besucherinnenströme,
  • spezifische Hygienevorgaben,
  • Regelungen zum Verhalten bei Auftreten einer SARS-CoV-2-Infektion,
  • Regelungen betreffend die Nutzung sanitärer Einrichtungen,
  • Regelungen betreffend die Verabreichung von Speisen und Getränken.
  • Weiters kann auch ein datenschutzkonformes System zur Nachvollziehbarkeit von Kontakten wie beispielsweise ein System zur Erfassung von Anwesenheiten auf freiwilliger Basis beinhaltet sein.

Gibt es Unterstützung für Vereine bei der Erstellung eines COVID-19-Präventionskonzeptes?
Das Land Vorarlberg bietet Unterstützung an und berät im Zusammenhang mit der Erstellung eines COVID-19-Präventionskonzeptes. Sie erreichen uns unter freiwillig@vorarlberg.at oder 05574/511-20600.

Gibt es Vorlagen für ein COVID-19-Präventionskonzept?
Ja. HIER finden Sie einen Leitfaden zu Veranstaltungen und eine Vorlage für ein Präventionskonzept. Zudem haben wir eine Vorlage für Informationsschreiben inkl. Einverständniserklärung und eine Vorlage für ein Präventionskonzept für die außerschulische Kinder- und Jugendarbeit erstellt. Diese sind unten zum Herunterladen bereitgestellt.

Wer oder was ist ein/e COVID-19-Beauftragte/r?
Die/der COVID-19-Beauftragte hat die Veranstalterin/den Veranstalter bei der Erfüllung seiner Pflichten zu unterstützen und ist für die Umsetzung des COVID-19-Präventionskonzeptes verantwortlich. Er/Sie dient als primäre Ansprechperson für die Behörde im Falle der Erhebungen der Kontaktpersonen im Rahmen eines COVID-19-Erkrankungsfalls.

Die/der COVID-19-Beauftragte fungiert auch als Ansprechperson innerhalb des Unternehmens und ist für die Umsetzung der Maßnahmen gegenüber den Akteurinnen und Akteuren, Künstlerinnen und Künstlern sowie sonstigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wesentlich. Es steht der Veranstalterin/dem Veranstalter frei, verschiedene Personen für einzelne Veranstaltungen zu benennen, oder diese Aufgabe entsprechend des veranstaltungsspezifischen Organisationskonzeptes bei einer Person zu konzentrieren.

Die Letztverantwortung liegt, vorbehaltlich § 9 Abs. 2 VStG, jedoch immer beim Veranstalter.

Müssen Covid-19-Beauftragte eine spezielle Ausbildung absolvieren?
Eine verpflichtende Ausbildung für Covid-19-Beauftragte ist in der COVID-19-Lockerungsverordnung nicht vorgesehen.

Müssen für alle Veranstaltungen Anwesenheitslisten geführt werden?
Wichtige Empfehlung: Keine Teilnahme bei Veranstaltungen ohne Registrierung! Um die Verbreitung von Ansteckungen im Falle einer Erkrankung im Zusammenhang mit einer Veranstaltung zu vermeiden, ist es von höchster Wichtigkeit, vollständige schriftliche Informationen über anwesende Personen inkl. Zeitraum zu sammeln. Diese sollen verfügbar sein, um Kontaktpersonen informieren zu können, wenn sie mit einer Person in Kontakt waren, die Krankheitssymptome zeigt bzw. nachweislich erkrankt ist. Sind diese Informationen nicht verfügbar ist eine Kontaktrückverfolgung nur sehr bedingt möglich. Dies kann massive Folgen haben (z.B. Shutdown). HIER finden sie ein Beispiel für eine COVID19-Kontaktliste.

Wie können Teilnehmende bei der Anmeldung über Schutzmaßnahmen informiert werden und ihr Einverständnis geben, die Restrisiken eigenverantwortlich zu tragen?
Es ist wichtig, Teilnehmende über den Umgang mit Schutzmaßnahmen und über bestehende Restrisiken zu informieren. Alle Teilnehmenden bzw. deren Erziehungsberechtigte bestätigen den schriftlichen Erhalt der Informationen per Unterschrift. Eine Vorlage ist unten zum Herunterladen bereitgestellt.

Wie kann die Verfügbarkeit der Anwesenheitslisten von Veranstaltungen gewährleistet werden?
Alle Anwesenheitslisten sollten nach Veranstaltungsdatum gereiht an einem geeigneten Ort aufbewahrt werden. Eine Mappe im z.B. Büro des Veranstaltungsortes oder im Büro des Vereinsvorstandes. Eine 35-tägige Aufbewahrung der Listen wird empfohlen. Die Daten müssen im Verdachtsfall unmittelbar verfügbar sein, da die Kontaktaufnahme potentiell erkrankter Personen unmittelbar erfolgen muss.

Haben wir bei Anwesenheitslisten die Datenschutzregeln laut DSGVO einzuhalten?
Ja, die Anwesenheitsliste muss Informationen zum Umgang mit Daten- und Datenweitergabe enthalten. 

Welche Kennzeichnung zur Umsetzung der Schutzmaßnahmen vor Ort sind notwendig?
Die Kennzeichnung hilft dabei, die Teilnehmenden über die Schutzmaßnahmen zu informieren. HIER finden Sie Vorlagen zum Ausdrucken.

Braucht es für Aktivitäten der außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit ein Präventionskonzept?
Wenn die Mindestabstände bei Veranstaltungen nicht eingehalten werden können, ist im Präventionskonzept zu beschreiben, wie ein gleichwertiges Schutzniveau erreicht wird. Bei Kindern und Jugendlichen kann davon ausgegangen werden, dass das Abstandhalten nicht funktioniert. Eine Vorlage ist unten zum Herunterladen bereitgestellt.

Kontaktdaten

Postanschrift: Landhaus, 6901 Bregenz
Standortanschrift: Jahnstraße 13-15, 6900 Bregenz
T +43 5574 511 20605
F +43 5574 511 920695
beteiligung@vorarlberg.at

Kundenverkehr: Montag bis Donnerstag von 08.00 - 12.00 Uhr und 14.00 - 17.00 Uhr Freitag von 08.00 - 12.00 Uhr

Weitere Kontaktinformationen

DI Christoph Kutzer
Jahnstraße 13-15
6901 Bregenz