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SIGNAL

SIGNAL

gegen häusliche Gewalt

Ein deutliches SIGNAL gegen häusliche Gewalt

Projekt mit Signalwirkung

Das Interregprojekt SIGNAL wurde von 2006 bis 2010 von der Stadt Konstanz und dem Land Vorarlberg umgesetzt. Es richtete sich an das pflegerische und ärztliche Personal in den Krankenhäusern und an niedergelassene Ärzte und Ärztinnen. Von Herbst 2006 bis Sommer 2010 wurden Fortbildungsmodule und landesweite Veranstaltungen in Vorarlberg durchgeführt. Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die im ärztlichen und pflegerischen Dienst in den Spitälern beschäftigt sind, wurden geschult, um häusliche Gewalt als mögliche Ursache von Verletzungen, Erkrankungen und Beschwerden zu erkennen und betroffenen Patientinnen eine entsprechende weiterführende Unterstützung anzubieten.

Wichtige Grundlagen wurden im Projekt erarbeitet wie das Design für die Informationsveranstaltungen, der Kittelzettel, der Dokumentationsbogen für Ärztinnen und Ärzte und der Leitfaden für Angehörige.

Das Projekt wurde ab 2010 als Initiative SIGNAL weitergeführt und ist aus der sozialen Landschaft in Vorarlberg nicht mehr wegzudenken. Umgesetzt wird SIGNAL vom Referat für Frauen und Gleichstellung und der ifs Gewaltschutzstelle Vorarlberg. Zielgruppen der Initiative sind wiederum Ärztinnen und Ärzte sowie Pflegepersonal und Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, deren Bewusstsein und Gespür geschärft werden soll, um Fälle von Gewalt möglichst früh zu erkennen und den Opfern die nötige Hilfe und Behandlung anzubieten. Weitere Zielgruppen des Projekts sind Studierende an Pflegeschulen, Caritas Familienhelferinnen und die mobilen Hilfsdienste.

Aufbauend auf den im Interregprojekt erarbeiteten Grundlagen wurden und werden die Produkte überarbeitet, ergänzt und neue Produkte geschaffen. Derzeit stehen folgende Produkte zur Verfügung:

Informationsveranstaltungen für Ärztinnen und Ärzte sowie Studierende der Pflegeschulen und Pflegepersonal

Dokumentationsbogen für Ärztinnen und Ärzte

Broschüre Pflegepersonal in medizinischen Einrichtungen, der Hauskrankenpflege und des Mobilen Hilfsdienstes

Leitfaden für Angehörige

Notfallskarten

Informationskarte für Ärztinnen und Ärzte „Gewalt macht krank!"

Weitere Kontaktinformationen

Referat für Frauen und Gleichstellung
T 05574 511 24113
frauen@vorarlberg.at

ifs Gewaltschutzstelle
T 05 1755 535
gewaltschutzstelle@ifs.at
www.ifs.at