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Sichere Einlagerung von Natriumhypochloritlösung

Sichere Einlagerung von Natriumhypochloritlösung

Um die unbeabsichtigte Freisetzung von Chlorgas zu verhindern, haben ein Galvanikbetrieb und ein Textilbetrieb ein mehrstufiges Konzept zur sicheren Einlagerung von Natriumhypochloritlösung entwickelt.
Bildrechte: Umweltinstitut
Behälter mit Natronlauge auf den Lagertanks für die Notfallalkalisierung
Bildrechte: Umweltinstitut
Sender und Empfänger der Ultraschallmessung an der Befüllleitung

Zwei Betriebe haben bei dem Neubau ihrer Tanklager ein mehrstufiges Konzept zur sicheren Einlagerung von Natriumhypochloritlösung umgesetzt, um die unbeabsichtigte Freisetzung von Chlorgas zu verhindern und im "Dennoch-Fall" die Auswirkungen zu beschränken. Das Konzept stützt sich im Wesentlichen auf die Aufstellung der Lagertanks in einem geschlossenen Lagerraum, eine Medienerkennung zur Vermeidung der Verwechslung mit einer anderen Chemikalie und auf die Überwachung des Lagerraums mit einem Chlorgassensor. Für die Medienerkennung kommt als Messtechnik die Bestimmung der Schallgeschwindigkeit zum Einsatz. Sollte die Medienerkennung versagen, wird das austretende Chlorgas im geschlossenen Lagerraum zurückgehalten und durch Gassensoren frühzeitig erkannt. Das Chlorgas im Lagerraum kann auf verschiedene Art bekämpft werden.

Kontaktdaten

Institut für Umwelt und Lebensmittelsicherheit (Umweltinstitut)

Postanschrift: Montfortstraße 4, 6900 Bregenz
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Weitere Informationen

Publikation im Dezemberheft 2011 des internationalen Fachmagazins für Prävention in der Arbeitswelt "Sichere Arbeit":