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Schulinfrastruktur - Rasche Entscheidung des Bundes für Dornbirner Gymnasien nötig

Schulinfrastruktur - Rasche Entscheidung des Bundes für Dornbirner Gymnasien nötig

Landesrätin Schöbi-Fink zuversichtlich nach Zusage von Bundesminister Faßmann

Auf Einladung von Landesrätin Barbara Schöbi-Fink war Bundesminister Heinz Faßmann am Dienstag, 26. Februar, zu Besuch in Vorarlberg, um sich vor Ort ein Bild von der Schulinfrastruktur am Gymnasium Schoren und am Sportgymnasium in Dornbirn zu machen und die dringend erforderliche räumliche Lösung für diese Schulen zu besprechen. "Die derzeitigen Umstände sind sowohl für Schülerinnen und Schüler als auch für das Lehrpersonal eine enorme Belastung. Deshalb drängen wir auch von Landesseite vehement auf eine rasche Entscheidung des Bundes. Im gemeinsamen Gespräch mit den Schuldirektoren sind die Interessen der Schulen gehört und offenbar verstanden worden", betonte Schöbi-Fink nach dem Treffen. Minister Faßmann sagte eine erneute Prüfung beider in Diskussion stehender Bauvarianten und eine Entscheidung innerhalb weniger Wochen zu.

Variante eins besteht in einer Clusterlösung. Hier würden acht Klassen des Gymnasiums Schoren in das neue Gebäude des Sportgymnasiums wandern. Die zweite Variante sieht einen kleineren Bau für das Sportgymnasium sowie eine Aufstockung des Gymnasiums Schoren vor. "Die Zusage von Minister Faßmann, schnellstmöglich auch die von den Direktoren favorisierte Variante auf ihre Wirtschaftlichkeit nochmals zu prüfen, ist eine wichtige Weichenstellung. Wir brauchen hier so schnell es geht eine Entscheidung des Bundes", so Landesrätin Schöbi-Fink. Die Containerklassen werden jedenfalls schrittweise aufgelöst.

Eine weitere Station beim Besuch des Ministers war die Pädagogische Hochschule Vorarlberg. Landesrätin Schöbi-Fink verwies dabei auf die hier geleistete herausragende Arbeit in der Aus- und Fortbildung von Lehrerinnen und Lehrern. Sie unterstützt den Wunsch der PHV nach einer  Gesetzesänderung, die es der PHV möglich machen soll, mit anderen internationalen Universitäten und Hochschulen gemeinsame Studiengänge anzubieten. "Es wäre eine wichtige Stärkung des Standortes, wenn man auf diesem Weg zukünftig zusätzliche Fächer anbieten könnte", so Schöbi-Fink.

Auch beim anschließenden Treffen von Minister Faßmann mit Landeshauptmann Markus Wallner wurden beide Themen nochmals angesprochen und die Vorarlberger Forderungen bekräftigt.

Fotos finden Sie auf https://presse.vorarlberg.at/land/dist/vlk-58664.html

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