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Nationale- und internationale Vorgaben zur Gleichstellung von Frauen und Männern

Nationale- und internationale Vorgaben zur Gleichstellung von Frauen und Männern

Gleichstellung bedeutet die auf gleichen Rechten und gleichen Ressourcen basierende Partizipation beider Geschlechter in allen Bereichen der Gesellschaft. Dazu bedarf es konkreter gesetzlicher und institutioneller Zielvorgaben bzw. struktureller Veränderungen. Die österreichische Bundesverfassung enthält schon seit Inkrafttreten im Jahr 1920 das ausdrückliche Verbot der Diskriminierung aufgrund des Geschlechts (Gleichheitsgrundsatz), seit 1998 aber auch das ausdrückliche Bekenntnis zur Gleichstellung von Frauen und Männern. Artikel 7 Abs. 1 B-VG lautet: „Bund, Länder und Gemeinden bekennen sich zur tatsächlichen Gleichstellung von Frau und Mann...“ 2009 wurde in Österreich die tatsächliche Gleichstellung von Frauen und Männern im öffentlichen Haushaltswesen als Staatszielbestimmung in der Verfassung verankert (Artikel 13 Abs 2 B-VG). Das heißt, Bund, Länder und Gemeinden haben bei der Budgeterstellung die faktische Gleichstellung von Frauen und Männern anzustreben. Auch die Gleichbehandlungsgesetze für die Privatwirtschaft ebenso wie für den öffentlichen Dienst verwenden seit dem Jahr 2004 nicht nur den Begriff Gleichbehandlung, sondern zielen – jedenfalls im Bereich Arbeitswelt – ausdrücklich auf die aktive Gleichstellung von Frauen und Männern ab, wie sie das EU-Recht, vor allem die Richtlinie 2002/73/EG, vorgibt. Pdf Gesetze Gleichstellung – bundesweit, EU

https://www.bmgf.gv.at/home/Frauen_Gleichstellung/EU_Internationales/

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