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Klärschlamm als Energiewalddünger

Klärschlamm als Energiewalddünger

Bei der Kläranlage Dornbirn wurde vor 10 Jahren auf Klärschlammsubstrat ein Energiewald gepflanzt. Nun wurde der Frage nachgegangen, ob über die Jahre hinweg eine Schadstoffverlagerung aus dem Klärschlamm in das Holz der Bäume stattgefunden hat.
Bildrechte: Umweltinstitut
Abbildung des Energiewaldes (mehrere Grauerlen) der Kläranlage Dornbirn vor der Rodung

Holz zählt als nachwachsender Rohstoff zu den erneuerbaren Energieträgern und gewinnt zunehmend als alternative Energiequelle an Bedeutung. Die Energiegewinnung aus Biomasse ist weitgehend CO2-neutral und liefert daher im Gegensatz zu den fossilen Brennstoffen nur einen geringen Beitrag zum Treibhauseffekt. Eine Möglichkeit der Energiegewinnung ist die thermische Verwertung von Holz aus Energiewäldern. Durch gezielte Düngung wird ein deutlich schnelleres Wachstum erzielt. Im Rahmen eines Forschungsprojektes der Kläranlage Dornbirn wurde vor ca. 10 Jahren auf Klärschlammsubstrat ein Energiewald gepflanzt. Zur Beurteilung des Schadstofftransfers vom Klärschlamm in den Baumbestand wurde das Holz, das Laub sowie der Boden untersucht.

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