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Coronapage-Artikel: Aktueller Sachstand in Vorarlberg

COVID-19: Aktueller Sachstand in Vorarlberg

Die wichtigsten Zahlen und Fakten zur Corona-Situation

Corona-Ampel: Region Montafon/Brandnertal wird auf rot gestellt

Entscheidung der Ampel-Bundeskommission


Bei der jüngsten Sitzung am Donnerstag, 29. Oktober der Ampel-Bundeskommission wurde vereinbart, die Region Montafon/Brandnertal auf rot zu schalten. Bei den anderen Vorarlberger Regionen wird die bisherige Einstufung beibehalten.
 

Damit stellt sich in Vorarlberg folgende Situation dar:

  • Region Rheintal/Walgau: ROT
  • Region Bregenzerwald/Kleinwalsertal: ORANGE
  • Region Montafon/Brandnertal: ROT
  • Region Klostertal/Arlberg: GELB
  • Region Großes Walsertal: GELB

COVID-19: Aktueller Sachstand in Vorarlberg   

Die Landessanitätsdirektion informiert über den aktuellen Stand (29.10.2020) in Sachen COVID-19

   
Seit dem Vortag (16:00 Uhr) sind in Vorarlberg 342 Neuinfektionen zu verzeichnen. Zwei Personen sind verstorben. 24 Personen sind wieder genesen. Die Zahl der aktiv positiv Getesteten in Vorarlberg liegt derzeit bei 2.234. 81 Personen sind hospitalisiert, 14 davon werden intensivmedizinisch betreut. Im Zusammenhang mit dem Virus beklagt Vorarlberg zwei weitere Todesopfer.

Die wichtigsten Informationen sind unter www.vorarlberg.at/coronadashboard abrufbar


Verstärkte Sicherheitskontrollen zu Halloween

     
Die stark zunehmenden Corona-Infektionen legen es nahe, soziale Kontakte soweit wie möglich zu minimieren bzw. auf unnötige Aktionen zu verzichten. Insbesondere wird eindringlich ersucht, Halloween-Zusammenkünfte möglichst zu unterlassen. Seitens der Behörden wird es anlässlich von Halloween verstärkte Kontrollen bzw. Streifendiensttätigkeiten geben. „Es geht darum, neben der Eindämmung der Coronavirus-Situation insbesondere auch Sachbeschädigungen vorzubeugen und diese konsequent zu ahnden“, erklärt Sicherheitslandesrat Christian Gantner.

► Mehr dazu finden Sie unter https://presse.vorarlberg.at/land/dist/vlk-62644.html


Gäste-Registrierung

Landesweite digitale Lösung bereits bei mehr als 400 Gastronomiebetrieben im Einsatz

Seit Wochenbeginn besteht eine Gäste-Registrierungspflicht für den Gastronomiebereich in Vorarlberg. Zur Unterstützung bietet das Land gemeinsam mit den Vorarlberger Destinationen ein kostenloses digitales Tool an, das auf einer einfach zu handhabenden QR-Lösung basiert, informiert Landesrat Christian Gantner: „Dieses landesweite Angebot wird gut angenommen und ist bereits bei mehr als 400 Gastronomiebetrieben im Einsatz.“

Die Bereitstellung einer kostenlosen landesweiten und digitalen Lösung zur Kontaktnachverfolgung bei Gästen ist Teil der umfassenden Sicherheitsstrategie „Winterkodex Vorarlberg“, die das Land gemeinsam mit der Tourismusbranche ausgearbeitet hat. Anlassbedingt – Stichwort Gästeregistrierung in der Gastronomie – wurde es vorzeitig aktiviert. Nach dem ersten Wochenende haben sich mehr als 400 Vorarlberger Gastronomiebetriebe registriert. „Dieser hohe Zuspruch zeigt, dass die ausgewählte QR-Lösung einfach und ohne großen Aufwand branchenunabhängig eingesetzt werden kann“, sagt Landesrat Gantner und ruft zur möglichst vielfachen Anwendung auf: „Jeder Betrieb und jede Institution kann dieses Tool kostenlos verwenden. Davon profitieren auch die Gäste.“

Weitere Medien dazu finden Sie unter https://presse.vorarlberg.at/land/dist/vlk-62637.html

► Mehr auf https://winterkodex.vorarlberg.travel/contact-tracing/

► Registrierung erfolgt unter https://messageorganizer.com/vorarlberg-registrierung-digitales-gaestebuch/


Corona-Ampel: Region Rheintal/Walgau wird auf rot geschaltet

LH Wallner und LR Rüscher: „Maßnahmen des Landes wurden bereits verschärft“


In der Donnerstag-Sitzung der Ampel-Bundeskommission wurde vereinbart, die Region Rheintal/Walgau auf rot zu schalten. Die Regionen Klostertal-Arlberg sowie Großwalsertal bleiben auf gelb, während die anderen Regionen des Landes auf orange umgestellt werden, informieren Landeshauptmann Markus Wallner und Gesundheitslandesrätin Martina Rüscher: „Diese Entwicklung war aufgrund des Anstiegs an Neuinfektionen zu erwarten. Das Land hat die Verschärfung von Maßnahmen bereits vorbereitet, die neue Verordnung tritt ab Samstag, 24. Oktober 2020, in Kraft.“

Damit stellt sich in Vorarlberg folgende Situation dar:

  • Region Rheintal/Walgau: ROT
  • Region Bregenzerwald/Kleinwalsertal: ORANGE
  • Region Montafon/Brandnertal: ORANGE
  • Region Klostertal/Arlberg: GELB
  • Region Großes Walsertal: GELB

Mit der Schaltung auf rot werden weitere Maßnahmen in den betroffenen Regionen wirksam. Eine weitere Einschränkung der Besuche in Pflegeheimen und seitens der Bildung wird Distance Learning für die Oberstufe vorbereitet.
 

Zusätzliche verschärfte Landesmaßnahmen treten in Kraft

Landeshauptmann Wallner und Landesrätin Rüscher erinnern daran, dass seit Samstag auch verschärfte Maßnahmen des Landes – aufbauend auf den ebenfalls zeitgleich verschärften Bundesmaßnahmen – in Kraft treten: Einführung einer Registrierungspflicht für Gäste bei Gastronomiebetrieben, das Verbot von privaten Festen in Garagen und anderen Räumen, die nicht Wohnzwecken dienen und die Untersagung von Vereinsveranstaltungen ab 22:00 Uhr, die überwiegend dem geselligen Beisammensein dienen. Die Sperrstunde in der Gastronomie bleibt bei 22.00 Uhr. Die Maximalzahl bei behördlich genehmigten Veranstaltungen mit zugewiesenen und gekennzeichneten Plätzen bleibt ebenfalls unverändert auf 250 Personen indoor und 500 outdoor.

Der Landeshauptmann und die Landesrätin richten erneut einen Appell an die Bevölkerung: „Nur wenn die sozialen Kontakte reduziert werden, können wir diese Krise gemeinsam meistern. Deshalb bleiben die Abstand- und Hygienemaßnahmen ebenso wie das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes weiter aufrecht.“


Steigende Infektionszahlen führen zu temporären Anpassungen beim Contact Tracing

Infektionsteam legt in den nächsten zwei Wochen den Fokus auf die Absonderung von Erkrankten und Personen im gemeinsamen Haushalt; nicht mehr alle Kontaktpersonen werden angerufen 


In den letzten sieben Tagen wurden durchschnittlich 115 Neuinfektionen pro Tag verzeichnet. Damit sind täglich rund 2.000 Kontaktpersonen verbunden. Diese steil ansteigende Entwicklung hat das Infektionsteam an seine Kapazitätsgrenze geführt. „Wir können in der nächsten Zeit nicht mehr den vollen Umfang der Kontaktnachverfolgung aufrechterhalten und müssen uns deshalb auf Hochrisikogruppen konzentrieren“, erklärt Gesundheitslandesrätin Martina Rüscher. „Wir werden bestimmte Gruppen priorisieren“, ergänzt Sanitätsdirektor Wolfgang Grabher, „Neben den Erkrankten sind dies Personen im gemeinsamen Haushalt, Personen mit engen Kontakten oder mit Bezug zu besonders gefährdeten Gruppen. 

Sanitätsdirektor Grabher erläutert den angepassten Ablauf: Im Zuge des Erstanrufs bei der infizierten Person wird neben den wichtigsten Informationen über die betroffene Person eine Erhebung der engen Kontaktpersonen in die Wege geleitet. Die Erfassung aller Kontaktpersonen erfolgt mittels eines digitalen Formulars durch den Erkrankten selbst mit einer genauen Beschreibung des Kontakts sowie des Zeitpunkts. Diese Kontaktfälle werden vom Infektionsteam geprüft. Personen im eigenen Haushalt bzw. mit sehr intensiven Kontakten oder mit Berührungspunkten zu besonders gesundheitlich anfälligen Gruppen werden herausgearbeitet und ohne weitere Kontaktaufnahme per Bescheid abgesondert. 

Diese Vorgangsweise wird voraussichtlich in den kommenden zwei Wochen angewandt und dient der Beschleunigung der Verfahrensabläufe und Entlastung des Infektionsteams. „Die sehr aufwendige Verfolgung, wie sie derzeit stattfindet, ist mit diesen hohen Zahlen nicht mehr möglich. Wir reagieren daher und beziehen uns nur mehr auf die Meldung der Erkrankten“, erläutert Grabher.

Appell an die Bevölkerung

Es ist durchaus möglich, dass auf diese Weise nicht alle Kontaktpersonen erfasst werden. Personen, die glauben, dass sie Kontaktpersonen mit engem Kontakt und Berührung zu besonders gefährdeten Gruppen sind, aber nicht abgesondert wurden, sollen sich an die erkrankte Person mit der Bitte um Nachmeldung wenden. 

Personen mit losem Kontakt zu Infizierten werden nicht mehr aktiv kontaktiert, aber gebeten, ihre soziale Kontakte stark zu reduzieren und ihren Gesundheitszustand selbst zu überwachen. Bei Symptomen lassen Sie sich bitte sofort testen. „Wir bauen weiterhin auf die Mitarbeit der Bevölkerung und bitten, eigenverantwortlich zu handeln!“, appelliert Gesundheitslandesrätin Rüscher.


„Arbeiten über die Grenze muss weiterhin möglich sein“


Als „unbefriedigende, einseitige Vorgehensweise“ bezeichnet Wirtschaftslandesrat Marco Tittler die kurzfristig eingeführte Testpflicht für Berufspendler nach Bayern: „Die neuen Einschränkungen an der Grenze sind epidemiologisch nicht zu begründen und schränken die Wirtschaft in ungerechtfertigter Weise stark ein.“ Die Schnelltests für Schlüsselarbeitskräfte werden vom Land weiterhin angeboten.  
 
Von dieser so kurzfristig eingeführten Regelung sind rund 900 Berufspendler aus Vorarlberg nach Bayern betroffen. Arbeiten über die Grenze muss weiterhin möglich sein, betont Tittler. Die Schnelltests für Schlüsselarbeitskräfte für dringende Arbeiten, insbesondere zur Erfüllung wichtiger Aufträge im Ausland, bleiben weiterhin angeboten. 
Montagetätigkeiten und zwingend beruflich notwendige Tätigkeiten sind auch weiterhin ohne Einschränkungen im benachbarten Grenzraum Deutschland/Schweiz/Liechtenstein möglich.
   

Infektionszahlen durch organisatorische Maßnahmen drücken

Es muss aber, so Tittler, „unser aller gemeinsame Anstrengung sein, die Infektionen aus den Betrieben draußen zu halten. Niedrige Infektionszahlen sind aktuell die beste wirtschaftspolitische Maßnahme.“ Der Landesrät rät auch verstärkt Home Office als Alternative heranzuziehen und sich an die Abstands- und Hygienemaßnahmen zu halten: „Das konsequente Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes schützt auch vor Absonderung als K1-Person.“ 


Reisen nach und von Deutschland (auch Berufsverkehr/Pendler)


Deutschland hat das Land Vorarlberg am Mittwochabend, 23.9. als Corona-Risikogebiet eingestuft. Deutschland hat die Risikogebietseinstufung vorgenommen, weil in Vorarlberg in den letzten sieben Tagen mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner aufgetreten sind. Aufgrund dieser Einstufung kommen die Einreise-/Quarantänebestimmungen der jeweiligen deutschen Bundesländer zur Anwendung .Damit ergeben sich insbesondere für das Nachbarland Bayern neue Einreisebestimmungen.

Die wichtigsten Kurzinformationen finden Sie hier: 
Kurzinfo Einreisebestimmungen Bayern Stand 23.10.2020 (0.43 MB)


COVID-19: Antigentestungen in ausgewählten Ordinationen möglich


Ab sofort können sich Personen mit Symptomen mittels eines Antigentests auf eine mögliche COVID-19-Erkrankung testen lassen. Das Ergebnis liegt bereits nach rund 20 Minuten vor. "Vorarlberg ist eines der ersten Bundesländer, das diese Tests ausrollt. Mit dieser Maßnahme werden wir nicht nur die Kapazitäten bei der Testabnahmestelle in Röthis entlasten. Der wesentliche Vorteil ist die sehr schnell vorliegende Information, ob eine Corona-Infektion vorliegt oder nicht", informiert Landesrätin Martina Rüscher. "Ich danke der Ärztekammer Vorarlberg für die gute Vorbereitung und insbesondere den Ärztinnen und Ärzten in ganz Vorarlberg, die die Tests künftig unter hohen Schutzvorkehrungen durchführen werden." Die Antigentestungen sind landesweit in rund 100 Ordinationen möglich.

► Mehr dazu auf https://presse.vorarlberg.at/land/dist/vlk-62488.html


   

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