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Trinkwasser. Fluoridgehalte im Vorarlberger Trinkwasser

Trinkwasser. Fluoridgehalte im Vorarlberger Trinkwasser

Fluoridgehalte im Vorarlberger Trinkwasser Neuere Untersuchungen geben Aufschluß über den Fluoridgehalt im Trinkwasser. Mehr Hier finden sie auch weitere Informationen zum Thema Trinkwasser.
Bildrechte: Umweltinstitut
Fluoridkarte

Fluoridgehalte im Vorarlberger Trinkwasser

Fluorid ist in geringen Mengen im Trinkwasser und der Nahrung enthalten. Fluorid ist für die Bildung gesunder, widerstandsfähiger Zähne erforderlich. Die zusätzliche Gabe von Fluorid zum Trinkwasser wird immer wieder diskutiert. Die Argumentation einer Fluoridanreicherung stützt sich dabei in erster Linie auf eine verringerte Kariesanfälligkeit bei Kindern.

Kritiker einer Fluorid-Zugabe vertreten die Meinung, dass Karies keine Mangelkrankheit, sondern die Folge ungesunder Lebens- und Ernährungsumstände ist. Bei ausgewogener Ernährung und gesunder Lebensweise erübrige sich eine Fluoridanreicherung von Trinkwasser und Lebensmitteln. Der Konsum von stark fluoridhältigem Trinkwasser kann darüber hinaus zu gewissen Beeinträchtigungen im Zahnbereich, zu so genannten dentalen Fluorosen, führen.

Von der WHO wurde daher ein Grenzwert für Fluorid im Trinkwasser von 1,5 mg/l vorgeschlagen. Dieser Grenzwert wurde in die europäischen und nationalen Trinkwasser-Bestimmungen übernommen.

Der Fluoridgehalt des Trinkwassers variiert in verschiedenen geografischen Regionen, je nach Fluoridgehalt des Gesteins. So zeichnen sich beispielsweise vulkanische Gesteinsablagerungen durch hohe Fluoridkonzentrationen aus. Die natürlichen Fluoridgehalte in Trinkwässern reichen weltweit von weniger als 0,1 mg/l bis über 25 mg/l.

In Vorarlberg liegen die Fluoridkonzentrationen des Trinkwassers im unkritischen Bereich. Der Großteil der Trinkwässer weist Fluoridkonzentrationen bis maximal 0,5 mg/l auf. Bei einigen Trinkwasservorkommen im Klostertal und Montafon liegen die Fluoridgehalte geogen bedingt zwischen 0,5 bis 1,0 mg/l, lediglich bei zwei Trinkwasservorkommen sind Werte im Bereich des WHO-Grenzwerts zu verzeichnen.

Nachstehende Karte und Tabelle informieren über die Fluoridgehalte der einzelnen Trinkwasservorkommen im Lande.  

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