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Evaluierung der Alternativen "Ringstraßenbahn" und "Metrobus" aus "Mobil im Rheintal"

Evaluierung der Alternativen "Ringstraßenbahn" und "Metrobus" aus "Mobil im Rheintal"

Untersuchung zur Evaluierung der verkehrsträgerübergreifenden Alternativen „Ringstraßenbahn“ und „Metrobus“ des konsensorientierten Planungsverfahrens „Mobil im Rheintal“ wurde im Frühjahr 2019 abgeschlossen

In den Jahren 2008 – 2011 wurde das Projekt „Mobil im Rheintal“ als kooperatives, konsensorientiertes Planungsverfahren zur Lösung der Verkehrsprobleme im Unteren Rheintal durchgeführt, um Alternativlösungen zu der im Jahr 2006 aufgehobenen Trassenverordnung zur S18 – Bodensee Schnellstraße zu erlangen. Im Zuge des Prozesses wurden unter anderem eine Alternative „Bahn/Ringstraßenbahn/Bus“ und eine Alternative „Bahn/Metrobus/Bus“ ausgearbeitet und beurteilt.  Auf Basis von Kosten-Nutzen-Untersuchungen wurde damals als ein Ergebnis des Prozesses mehrheitlich beschlossen, die Alternative „Ringstraßenbahn“ auszuscheiden, wobei vereinbart wurde, nach fünf Jahren eine Evaluierung des öffentlichen Verkehrssystems durchzuführen und entsprechend den dann vorliegenden Rahmenbedingungen diese Entscheidung zu überprüfen. Gleichzeitig wurde empfohlen, die Alternative „Metrobus“  weiter zu verfolgen.

Deshalb wurde seitens des Landes Vorarlberg im August 2018 eine Evaluierung dieser Alternativen beauftragt, deren Ergebnisse nun im Frühjahr 2019 vorliegen. Es wurde wiederum eine Kosten-Nutzen-Analyse zu beiden Alternativen durchgeführt, wobei die Rahmenbedingungen bzw. externe Faktoren an den aktuellen Stand angepasst und die verkehrliche Wirkung durch neue Verkehrsmodellberechnungen beurteilt wurde.

Die Studienautoren des Büros „EBP Schweiz AG“ kamen zum Ergebnis, dass das Fazit aus «Mobil im Rheintal» bestätigt werden kann: Bei einer Alternative „Metrobus“ bestehen wesentliche Vorteile aufgrund der deutlich höheren Flexibilität und den deutlich geringeren Investitions- und Betriebskosten für den ÖV. Die Alternative „Ringstraßenbahn“ weist hingegen eine deutlich geringere betriebswirtschaftliche und volkswirtschaftliche Effizienz auf.

Die Zusammenfassung zur Evaluierung mit allen wesentlichen Ergebnissen steht zum Download zur Verfügung. Der detaillierte technische Endbericht kann bei weiterführendem Interesse bei der Abt. Allgemeine Wirtschaftsangelegenheiten angefordert werden.

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