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EmissionsmodellierungSpurenstoffe

Emissionsmodellierung von Spurenstoffen im Einzugsgebiet der Dornbirnerach

Im Einzugsgebiet der Dornbirnerach wurden für ausgewählte Spurenstoffe Haupteintragspfade ins Gewässer mittels einer Modellrechnung (MoRE) identifiziert und quantifiziert.
Bildrechte: Umweltinstitut
Dornbirnerach - Pegel Lauterach

In Gewässern vorhandene Spurenstoffe können trotz der geringen Konzentrationen von hoher Umwelt-Relevanz sein. Für die Einschätzung der bestehenden Situation und für nachhaltige Planungen ist die Kenntnis der wichtigsten Eintragspfade und Eintragsmengen sehr wichtig. Diese Stoffe können über Punktquellen sowie diffuse Stoffeinträge in die Gewässer gelangen. 

Im Rahmen des Projektes wurden ausgewählte Arzneimittelwirkstoffe, Schwermetalle und Industriechemikalien untersucht und für die verschiedenen Eintragspfade ins Gewässer im Einzugsgebiet der Dornbirnerach Daten gesammelt. Die Ermittlung der Emissionen erfolgte mittels einer Modellierung, basierend auf dem Modell MoRE. Damit konnten für einige der untersuchten Stoffe die jeweiligen Haupteintragspfade erkannt und quantifiziert werden. Für die Beurteilung der Qualität der erhaltenen Ergebnisse wurden die Summen der modellierten Emissionsfrachten den entsprechenden Immissionsfrachten der Dornbirner Ach gegenübergestellt. 

Das Projekt hat gezeigt, dass mit dem adaptierten Modell MoRE Emissionen von Spurenstoffen in guter Übereinstimmung mit den gemessenen Immissionsdaten berechnet werden können. Es besteht aber sicherlich ein weiterer Forschungsbedarf.

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