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Coronavirus: Bildung / Schule

Coronavirus: Bildung / Schule

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Bildrechte: Land Vorarlberg

„Gut durchdachter Fahrplan für den Wiedereinstieg in den Schulbetrieb“


Landeshauptmann Wallner und Landesstatthalterin Schöbi-Fink: Planungssicherheit für Eltern sowie Pädagoginnen und Pädagogen

Stand 29.4.2020
 

Der von Bundesminister Heinz Faßmann vorgestellte Plan zum Hochfahren des Bildungsbetriebs wird von der Vorarlberger Landesregierung begrüßt. „Der Bildungsbereich ist von größter Bedeutung. Da die aktuellen Corona-Zahlen stabil sind, kann die schrittweise Öffnung unter Einhaltung strenger Schutzauflagen kontrolliert ablaufen“, sagte Landeshauptmann Markus Wallner am Freitag, 24. April, in einer Video-Pressekonferenz. Landesstatthalterin Barbara Schöbi-Fink sprach von einem „gut durchdachten Fahrplan für den Wiedereinstieg in den Schulbetrieb“. Das vorgesehene Mehrstufensystem biete bestmögliche Bedingungen für alle Beteiligten. „Schülerinnen und Schüler können wieder wichtige Sozialkontakte mit Gleichaltrigen pflegen, Eltern sowie Pädagoginnen und Pädagogen bekommen Planungssicherheit. Damit kehrt wieder ein Stück weit Normalität ein, wenn auch unter geänderten Vorzeichen“, sagte Schöbi-Fink.

Weitere Medien dazu finden Sie unter https://presse.vorarlberg.at/land/dist/vlk-61432.html 
 

Das Hochfahren des Schulbetriebs erfolgt auf Basis der drei Prinzipien „Verdünnung“, „Schutz und Hygiene“ und „Leistungsbeurteilung mit Augenmaß“. Im Rahmen der Etappen 2 und 3 gilt generell ein Schichtsystem. Die Klassen werden in zwei Gruppen „A“ und „B“ geteilt und abwechselnd unterrichtet bzw. betreut. Dadurch soll die Anzahl der anwesenden Schülerinnen und Schüler im Unterricht um 50 Prozent reduziert werden. Die jeweiligen Stundenpläne bleiben aufrecht, Fächer mit Ausnahme von Leibeserziehung und Musik finden statt. Die durch Entfall dieser Fächer entstehenden Freistunden sollen für die Vertiefung anderer Fächer verwendet werden. 

Prinzip „Schutz & Hygiene“: Ab Etappe 1 wird der Schulbetrieb unter Einhaltung verschärfter Hygiene-Auflagen stattfinden. Diese Auflagen werden in einem eigenen Hygiene-Handbuch des Bildungsministeriums zusammengefasst. Das Handbuch regelt die hygienischen Voraussetzungen bzw. Verhaltensweisen im Schulbetrieb und ist verbindlich. Darin enthalten sind unter anderem folgende Regelungen:  
 

o Maskenpflicht für alle Personen am Weg in die Schule oder nach Hause wenn sie öffentliche Verkehrsmittel benutzen  
An allen Schulen in Österreich herrscht außerhalb des Unterrichts (am Gang, in den Pausen, usw.) Maskenpflicht. Hier hat sich das Ministerium nochmals unentschieden.
o Verdichtete Reinigungsintervalle und Desinfektion an den Schulstandorten. 

Weitere Verhaltensmaßnahmen für Ausbildungseinrichtungen und alle Ausnahmen finden Sie im Bundesgesetzblatt (COVID-19-Lockerungsverordnung): https://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/BgblAuth/BGBLA_2020_II_197/BGBLA_2020_II_197.html

Prinzip „Leistungsbeurteilung mit Augenmaß“: Generell werden SchülerInnen der Volksschule im Schuljahr 2020/21 Klassen nicht wiederholen müssen. In allen anderen Schularten und Schulstufen wird ein Aufsteigen mit einem Nicht-Genügend ohne Beschluss der Klassenkonferenz möglich sein. 

Landeshauptmann Wallner und Landesstatthalterin Schöbi-Fink betonten nachdrücklich die Notwendigkeit der Einhaltung aller Hygiene- und Schutzmaßnahmen für das geplante schrittweise Hochfahren des Bildungsbetriebs: „Auf diese Weise werden wir das Kindergarten-, Schul- und Studienjahr erfolgreich zu Ende bringen können.“
 

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