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Chemisch analytische Untersuchungen von Altholz

Chemisch analytische Untersuchungen von Altholz

Altholz, das nur gering mit Schadstoffen belastet ist, eignet sich als Brennstoff. Die Qualität des Altholzes hängt maßgeblich von der Sortierung ab. Für die objektive Überprüfung der Qualität wurden chemisch-analytische Untersuchungsmethoden ausgearbeitet und Altholzchargen auf typische anorganische und organische Verunreinigungen untersucht.
Bildrechte: Umweltinstitut
Altholzhaufen

Alt- und Resthölzer eignen sich als Energieträger für Anlagen zur Wärme- und Stromgewinnung. 
Das "Branchenkonzept Holz", das im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Jugend und Familie erstellt wurde, teilt Althölzer in 7 Qualitätsklassen ein. Für eine thermische Verwertung sind die Qualitätsklassen Q1 bis Q4 verwendbar. Daher müssen Althölzer der Klasse Q5-Q7, welche einen beträchtlichen Schadstoffanteil besitzen, vor der thermischen Verwertung aussortiert werden. Für eine objektive Überprüfung der Sortierqualität und somit der Altholzqualität wurden chemisch-analytische Methoden zur Untersuchung von typischen Schadstoffen in belasteten Hölzern ausgearbeitet. Durch Messung mehrerer Altholzchargen wurden die Methoden getestet. Zudem wurden Schadstoffe im Altholz untersucht, die für die Beurteilung von emissionsseitigen Luftreinhaltungsfragen relevant sind.