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Carearbeit (unbezahlte Arbeit)

Carearbeit (unbezahlte Arbeit)

Vorarlberg gehört zu den drei Bundesländern mit den höchsten Anteilen an erwerbstätigen Frauen – gleichzeitig aber ist die durchschnittliche Arbeitszeit der Frauen in Vorarlberg die geringste von allen Bundesländern. Der Grund: Überdurchschnittlich viele Frauen arbeiten Teilzeit und das durchschnittliche Arbeitsausmaß ist geringer als in allen anderen Bundesländern. Ein wesentlicher Grund: Frauen leisten zwei Drittel der unbezahlten Arbeit (Hausarbeit, Kinderbetreuung und Pflege von Angehörigen). Vorarlberg ist das Land mit der geringsten Väterbeteiligung am Bezug des Kinderbetreuungsgeldes. Lediglich 2,1 Prozent der BezieherInnen von Kinderbetreuungsgeld waren im Dezember 2016 Väter. Unmittelbaren Einfluss auf das Beschäftigungsausmaß von Frauen hat auch das Angebot an Kinderbetreuungseinrichtungen. Diesbezüglich hat Vorarlberg aufgeholt. Was die Betreuungsquote der Kleinkinder betrifft, liegt Vorarlberg im Österreichdurchschnitt, bei den Kindergarten- und den Schulkindern sogar darüber. Problematisch für berufstätige Eltern sind allerdings die Öffnungszeiten. Vorarlberg hat von allen Bundesländern den höchsten Anteil an Kinderbetreuungseinrichtungen, die nur halbtags geführt werden, und den höchsten Anteil an Schließtagen. Und es hat den geringsten Anteil an Kinderbetreuungseinrichtungen, in denen Kinder zu Mittag verköstigt werden.

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