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Alpwirtschaft in Vorarlberg - Zahlen/Fakten

Alpwirtschaft in Vorarlberg - Zahlen/Fakten

Gute Aussichten in die gepflegte und lebendige Alpwirtschaft
Bildrechte: Karin Steurer

Lebendige Alpwirtschaft – wussten Sie, dass ...

                   

  • ... 91 Prozent des gealpten Viehs aus Vorarlberg stammt?
  • ... die Rasse Braunvieh mit über 2/3 die am häufigsten vertretene Milchkuhrasse auf unseren Alpweiden ist?
  • ... im Sommer ca. 1.000 Älperinnen und Älpler auf Vorarlbergs Alpen tätig sind?
  • ... ca. 1/3 der Vorarlberger Milchkühe gealpt werden?
  • ... Kuh Edina mit 18 Lebensjahren im Alpsommer 2018 die älteste Milchkuh Vorarlbergs, die ihren Sommer auf der Alpe verbrachte, war?
  • ... vor 40 Jahren beinahe gleich viele Rinder gealpt wurden (1978: 34.006 Rinder, 2018: 34.435 Rinder)?
  • ... etwas mehr als die Hälfte der landwirtschaftlichen Nutzfläche Vorarlbergs alpwirtschaftlich genutzt wird?
  • ... 80 Alpen nicht über eine Straße erreichbar sind?
  • ... Alpweiden und -wiesen eine sehr hohe Artenvielfalt aufweisen?
AlpeBildrechte: Karin Steurer

                       

Drei-Stufen-Wirtschaft – einzigartig in Vorarlberg

              

Die Drei-Stufen-Wirtschaft ist eine Bewirtschaftungsform, die bis heute praktiziert wird. Im jahreszeitlichen Kreislauf ziehen die bäuerlichen Familien im Frühling mit ihrem Vieh auf das Vorsäß/Maisäß und etwa Anfang Juli auf die Alpe. Anfang/Mitte September kehren die Tiere wieder zurück auf das Vorsäß/Maisäß, wo sie bis ca. Mitte Oktober weiden. Danach sind Mensch und Tier bis zum nächsten Frühling auf den Talbetrieben. Die Alpwirtschaft ist daher das oberste Stockwerk der Drei-Stufen-Wirtschaft in Vorarlberg und zur Ergänzung der Futtergrundlage im Talbereich für viele Landwirtschaftsbetriebe unverzichtbar. 

Illustration Alpe, Kuh
Bildrechte: Sonja Lässer

                         

„Sennen“ ein altes Handwerk – Tradition mit großer Wirkung

                   

Seit dem 12. Jahrhundert wird in den Sommermonaten auf alpinen Höhenlagen im Montafon der „Sura Kees“ hergestellt. Das „Fettsennen“ zur Erzeugung von Vorarlberger Bergkäse ist seit dem 17. Jahrhundert, vor allem im Bregenzerwald und Großen Walsertal, auf 132 Alpen und Vorsäßen, gebräuchlich. Europaweit einmalig ist der hohe Anteil an Sennalpen, auf denen Alpkäse, Alpbutter, Ziegenkäse, Joghurt u.v.m. von den Alpsennen hergestellt werden. Prämierungen der regionalen Alp-Käse-Spezialitäten: • Schwarzenberger Markt mit Käseprämierung am Samstag, den 14. September 2019 • Montafoner Buratag & Sura Kees Prämierung am Samstag, den 05. Oktober 2019

Alpe
Bildrechte: Karin Steurer

Kontaktdaten

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