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032_Schulstatistik

Schulstatistik Vorarlberg

Im Schuljahr 2016/17 waren an Vorarlberg Schulen insgesamt 57.574 Schülerinnen und Schüler eingeschrieben.
Bildrechte: Christine Kees

Volksschulen

Im Schuljahr 2016/17 werden in Vorarlberg 168 Volksschulen geführt, um zwei mehr wie im Vorjahr. In Bludenz hat der kirchliche Träger Marienberg die Volksschule Sonnenberg eröffnet und im Sonderpädagogischen Zentrum Bludenz werden erstmals auch Volksschüler unterrichtet. Insgesamt wurden 961 Klassen, um elf mehr als im Vorjahr, geführt. Die Zahl der Schülerinnen und Schüler beträgt 17.008 und ist gegenüber dem Vorjahr um 208 Kinder bzw. 1,2% gestiegen. Durch die zunehmende Notwendigkeit der Entwicklung spezieller Fördermaßnahmen für Kinder (Schuleingangsstufen, insbesondere mit anderer Erstsprache als Deutsch) ist die Zahl der Volksschüler stark gestiegen. Zudem werden immer mehr Sonderschüler an den Volksschulen integriert.

Vorarlberger Mittelschulen

An den Vorarlberger Mittelschulen und Hauptschulen ist es im Schuljahr 2016/17 zu einem Anstieg bei den Besucherzahlen um 1,7% gekommen. Die 630 Klassen werden von 12.608 Schülerinnen und Schülern besucht. Im Vorjahr waren es noch 12.395 Schülerinnen und Schüler. An der Unterstufe der AHS Schulen sind die Schülerzahlen von 3.861 im Schuljahr 2015/16 um 0,7% auf 3.887 gestiegen. Diese Entwicklung ist auf die demographische Entwicklung Vorarlbergs zurückzuführen. Schülerinnen und Schüler der 5. bis 8. Schulstufe besuchen zu 73,7% eine Vorarlberger Mittelschule oder Hauptschule, 22,7% eine AHS-Unterstufenklasse und 3,6% eine Allgemeine Sonderschule. Diese Quoten waren die vergangenen sechs Jahre konstant.

Allgemeine Sonderschulen

An 17 Sonderschulstandorten  werden in insgesamt 146 Klassen 905 Schülerinnen und Schüler unterrichtet. Weitere 187 Kinder werden an Volks- oder Vorarlberger Mittelschulen als Integrationsschüler ausgebildet. Gegenüber dem Schuljahr 2015/16 ist die Zahl der Sonderschüler von 1.026 Schülerinnen und Schüler um 66 auf 1.092 Schüler innen und Schüler gestiegen.

Polytechnische Schulen

1.120 Schülerinnen und Schüler besuchen im Schuljahr 2016/17 eine der elf polytechnischen Schulen in Vorarlberg, um 7 Schüler weniger als im Schuljahr 2015/16. In 67 Klassen werden 709 (63%) Knaben und 411 (37%) Mädchen unterrichtet. Das Verhältnis entspricht auch der Relation bei den Berufsschulen. Knaben wählen deutlich häufiger eine Lehrausbildung, während Mädchen eher dazu neigen, weiterführende Schulen zu besuchen. Die größte polytechnische Schule des Landes ist Bregenz mit 257 Schülerinnen und Schülern, gefolgt von Dornbirn mit 250 und Feldkirch mit 191.

An den Berufsschulen nimmt die Zahl der Ausbildungsverhältnisse deutlich ab. Im Schuljahr 2016/17 werden an den Pflichtschulen in 344 Klassen 6.435Lehrlinge, 4.278 Knaben und 2.157 Mädchen unterrichtet. Die Zahl der Jugendlichen die eine Lehrausbildung absolvierten ist seit Jahren rückgängig. Im Schuljahr 2015/16 waren es 338 Klassen mit 6.598 Lehrlinge, im Schuljahr 2014/15 waren es 348 Klassen und 6.938 Lehrlinge, im Schuljahr 2013/14 waren es 344 Klassen und 7.081 Lehrlinge und im Schuljahr 2012/13 356 Klassen und 7.290 Lehrlinge. Eine Besonderheit bei den Berufsschulen ist, dass hier Ausbildungen und nicht Schüler gezählt werden. 6.306 Schülerinnen und Schüler absolvieren 6.435 Ausbildungen. 87%  oder 3.715 der 4.278 Knaben bevorzugen gewerbliche Berufe, 50,0% der Mädchen streben kaufmännische Berufe an.

Berufsbildende mittlere Schulen

Die Besucherzahlen an den berufsbildenden mittleren Schulen sind im Schuljahr 2016/17 um 0,7% gesunken, und zwar von 2.441 im Schuljahr 2015/16 auf 2.425 Schülerinnen und Schülern.

Allgemein bildende höhere Schulen

An den allgemein bildenden höheren Schulen sind seit dem Schuljahr 2007/08 die Besucherzahlen kontinuierlich von 8.159  auf 7.636 im Schuljahr 2016/17 gesunken. Dies ist vor allem auf schwächere Geburtsjahrgänge zurückzuführen. Die Besuchsquote an der Unterstufe ist mit rund 23% konstant geblieben (Neue Mittelschule 74%). Während bei den Oberstufengymnasien im Zeitraum 2007/08 die Schülerzahlen von 1.660 auf 1.779 um 7% gestiegen sind, war bei den Langformgymnasien der Trend umgekehrt. Die Schülerzahlen sanken von 6.486 auf 5.857 um 10%. Vergleicht man nur die Oberstufe der Langform mit den Oberstufengymnasien so ist das Verhältnis mit 53% zu 47% im Schuljahr 2016/17 nahezu ausgeglichen.

Während im Schuljahr 2015/16 noch 942 Schülerinnen und Schüler eine vierte Klasse der Langform besuchten, waren es in der fünften Klasse im darauffolgenden Schuljahr 2016/17 nur noch 541 Schülerinnen und Schüler; rund 401 haben viele den Schultyp gewechselt.

Berufsbildende höhere Schulen

An den berufsbildenden höheren Schulen sind die Schülerzahlen gegenüber dem Schuljahr 2015/16 um 28 Schüler bzw. 0,4% gesunken, und zwar von 6.268 auf 6.240.

An den Handelsakademien ist die Besucherzahl leicht gesunken. 2.123 Schülerinnen und Schüler sind im Schuljahr 2016/17 an den fünf Standorten registriert, um 57 bzw. 2,6% weniger als im Jahr zuvor.

An den Höheren Technischen Bundeslehr- und Versuchsanstalten hat die Zahl der Studierenden im Schuljahr 2016/17 um 0,2% zugenommen, und zwar von 2.154 im Schuljahr 2015/16 auf 2.158 Personen.

An der höheren Lehranstalt für Tourismus in Bludenz und Bezau werden im Schuljahr 2016/17 von 413 Schülerinnen und Schülern besucht, um neun mehr als im Jahr zuvor.

Die Schülerzahlen an den höheren Lehranstalten für wirtschaftliche Berufe sind im Schuljahr 2016/17 konstant geblieben. Derzeit besuchen 1.173 Schülerinnen diesen Ausbildungszweig.

Die Bildungsanstalt für Kindergartenpädagogik in Feldkirch  wird im Schuljahr 2016/17 von 318 Besucherinnen und Besuchern frequentiert, um 10 weniger als im Vorjahr.

An der landwirtschaftlichen Schule in Hohenems wurde im Schuljahr 2015/16 eine höhere Lehranstalt eingerichtet. Dieser wird von der Privatschule Marienberg angeboten und im ersten und zweiten Jahrgang von 55 Schülerinnen und Schüler besucht.

Pädagogische Hochschule

Im Wintersemester 2016/17 sind an der Pädagogischen Hochschule Vorarlberg in Feldkirch 406 ordentliche Hörer, die eine Bachelorausbildung  zum Lehramt Volksschule bzw. Neue Mittelschule anstreben, inskribiert. 212 entschieden sich für die Bachelorausbildung  Lehramt an Volksschulen die für die Erstsemestrigen im Vorjahr und  auf die neue Ausbildung Primarstufe umgestellt wurde und 194 für die Bachelorausbildung für die Neue Mittelschule, die für die Erstsemestrigen auf die Ausbildung Sekundarstufe (Allgemeinbildung). Die Zahl der Studierenden, die mit der Ausbildung zum Lehrer oder zur Lehrerin starteten war mit 99 um 24% niedriger wie im Vorjahr. Damals starteten noch 130 Studierende.

Zu diesen Studierenden kommen  noch 425 Aufbaustudierende bzw. studierende der Weiterbildung und 91 in anderen Lehrgängen hinzu.

Die Frauen sind an der Pädagogischen Hochschule deutlich stärker vertreten als die Männer. Von den insgesamt 922 Studierenden sind 677 Frauen, ein Anteil von 73%. Im Bereich der Ausbildung zum Lehramt an Volksschulen ist das Quote der Frauen noch höher, der Anteil beträgt 88%.

Fachhochschule

Die Fachhochschule Vorarlberg in Dornbirn wird im Wintersemester  2016/17 von insgesamt 1.282 Studierenden besucht gegenüber 1.223 im Vorjahr, ein Plus von 4,8%. 708 Vollzeitstudierende (424 Männer und 284 Frauen), 538 berufsbegleitende Studierende (347 Männer und 191 Frauen) und 36 verlängert berufsbegleitende Studierende (16 Männer und 20 Frauen) waren immatrikuliert. Nach der Studienart besuchen 71% oder 908 Studierende Bachelor-Studiengänge, 29% bzw. 374 einen Masterstudiengang.

Schulen. des Gesundheitswesen

Die Schulen für Gesundheitswesen werden im Schuljahr 2016/17 von 806 Personen besucht. Die Ausbildung für die Gesundheits- und Krankenpflege-Diplomberufe erhalten insgesamt 760 Personen, 601 Schülerinnen und 159 Schüler. Die Frauenquote in diesem Ausbildungszweig beträgt 79%. Den Lehrgang für Ordinationsassistentin beim WIFI Vorarlberg besuchen 46 Frauen

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Weitere Informationen

Kennzahlen zum formalen Bildungswesen

Bezugsebene: Land Vorarlberg

Zeitraum: Jahr

Datenquelle: Landesstelle für Statistik, Statistik Österreich