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022_Bevölkerungsstand_Verwaltungszählung

Bevölkerungsstand Verwaltungszählung

Weiterhin stabiles Bevölkerungswachstum in Vorarlberg
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Weiterhin stabiles Bevölkerungswachstum in Vorarlberg

Bregenz (VLK) – Zum Stichtag 30. Juni 2019 waren in Vorarlberg 396.700 Personen mit Hauptwohnsitz gemeldet, um 2.922 Personen bzw. 0,7 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Dies entspricht auch dem Vorjahreswert im Juni 2018 mit ebenfalls 0,7 Prozent. Das teilt die Landesstelle für Statistik in ihrem aktuellen Bericht mit. Maßgeblichen Anteil am Bevölkerungswachstum haben die positive Geburtenbilanz sowie die EU-Binnenmigration.

 Der überwiegende Teil des gesamten Bevölkerungszuwachses mit + 1.813 Personen sind EU-Bürger (Österreich ausgenommen). Die Bevölkerungszahl der Österreicher stieg im Jahresabstand um 729 Personen. Hinzugekommen sind weitere 192 Personen mit der Staatsbürgerschaft Syrien oder Somalia und 188 Personen mit einer anderen Staatsbürgerschaft. Derzeit leben 5.611 Staatsangehörige aus den Ländern Syrien, Afghanistan, Irak, Somalia und Pakistan in Vorarlberg. Ein Drittel bzw. 1.907 sind Kinder und Jugendliche, davon sind 667 Kinder im Vorschulalter und 991 Kinder sind schulpflichtig. Der Anteil an der Gesamtbevölkerung beträgt 1,4%.

 Die Bevölkerungsentwicklung wird von zwei Komponenten, der Geburtenbilanz (Saldo aus Geburten minus Sterbefälle) und der Wanderungsbilanz (Saldo aus Zuzüge minus Wegzüge) beeinflusst. In den vergangenen 12 Monaten ist das Bevölkerungswachstum zu mehr als zwei Fünftel auf eine positive Geburtenbilanz mit 1.180 Personen zurückzuführen. Die errechnete Wanderungsbilanz beträgt 1.742 Personen. Differenziert man den Wanderungssaldo nach der Staatsbürgerschaft, so ist bei den Österreichern mit -331 Personen (Abwanderung) der Saldo negativ und bei Ausländern mit +2.073 Personen (Zuwanderung) positiv. Sowohl die Abwanderung bei den Österreichern als auch die Zuwanderung bei den Ausländern ist im Juni 2019 niedriger als in den Vorjahren. 88 Prozent der ausländisch zugewanderten Personen sind Staatsbürger anderer EU-Staaten, 7 Prozent stammen aus Syrien oder Somalia und 5 Prozent wanderten aus anderen Staaten zu. Derzeit fällt vor allem die starke Zuwanderung aus Deutschland und Rumänien ins Gewicht. Jeweils mehr als 100 Personen sind aus Ungarn, Bulgarien, Italien und Kroatien nach Vorarlberg gekommen.

   Das Rheintal, in dem zwei Drittel der Landesbevölkerung mit einem Hauptwohnsitz gemeldet sind, ist auch jene Region, auf die sich der Bevölkerungszuwachs konzentriert. In dieser Region wurden im Jahresabstand netto +2.082 Hauptwohnsitze gegründet. Im Walgau waren es +496 Personen, im Leiblachtal +206, im Bregenzer Wald + 98 und im Kleinwalsertal +61. In allen anderen Regionen waren geringe Veränderungen zu beobachten.

Ergebnisse aus Datenbank abrufen:

Bevölkerungsdaten der vierteljährlichen Verwaltungszählung interaktiv abrufbar

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