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Versorgungspyramide

Wie soll eigentlich die ideale Versorgung der Vorarlberger Bevölkerung aussehen?

Die Versorgungspyramide orientiert sich an dem Grundsatz: digital, vor ambulant, vor stationär.

Das heißt: Patient:innen werden dort medizinisch betreut, wo es für sie am besten und effizientesten ist. Dafür werden die digitalen und ambulanten Angebote erweitert, was wiederum die wohnortnahe Versorgung der Patient:innen verbessert. Zum Beispiel soll die telefonische Gesundheitsberatung 1450 als erste Anlaufstelle bei gesundheitlichen Anliegen etabliert und so ausgebaut werden, dass die Gesundheitskompetenz unserer Bevölkerung gestärkt wird. Für die Patient:innen bedeutet das: kürzere Wartezeiten, da sie gleich an die richtige Stelle verwiesen werden. Zudem wird die telemedizinische Beratung ausgebaut - Patient:innen bekommen rasch und unkompliziert Hilfestellung. Ergänzend dazu unterstützen Primärversorgungseinheiten (PVE) die umfassende Grundversorgung durch die niedergelassenen Allgemeinmediziner:innen in der Region.

Vorarlberger Gesundheitsbericht 

Der Landesgesundheitsbericht Vorarlberg "Wie xsund ist Vorarlberg?" liefert wichtige Erkenntnisse zur Gesundheit der Vorarlberger Bevölkerung. Er zeigt auf, wie es den Vorarlberger:innen gesundheitlich geht, welche Maßnahmen greifen und wo noch Handlungsbedarf besteht.

Hier geht es zum aktuellen Bericht: https://vorarlberg.at/-/gesundheitsbericht

eHealth Strategie Vorarlberg

Die "eHealth Strategie Vorarlberg 2024-2028" bildet den zentralen Rahmen für die digitale Weiterentwicklung des Gesundheitswesens im Land. Damit wird ein klarer Schwerpunkt auf die Ntzung digitaler Möglichkeiten gesetzt, um die Versorgung effizienter und transparenter zu gestalten, ohne dabei die Belange des Datenschutzes und die Bedürfnisse der Bürger:innen aus den Augen zu verlieren. Im Mittelpunkt stehen Verbesserungen, die Patient:innen ebenso zugutekommen wie Ärzt:innen. Es gibt drei Handlungsfelder: Stärkung der Gesundheitsförderung und Prävention, gezielte Patient:innenlenkung zum jeweils besten Versorgungsangebot, digitale Unterstützung der medizinischen Behandlung selbst.

Hier geht es zur eHealth-Strategie Vorarlberg: https://vorarlberg.at/-/ehealth-strategie-vorarlberg-2024-2028

Vorarlberger Gesundheitsförderungs- und Präventionsstrategie

Die Vorarlberger Gesundheitsförderungs- und Präventionsstrategie "xsund blieba" ist die gemeinsame Strategie des Landes Vorarlberg und der Sozialversicherung, um die Gesundheit und Lebensqualität der Bevölkerung bis 2030 nachhaltig zu stärken. Im Mittelpunkt steht das Ziel, mehr gesunde Lebensjahre zu ermöglichen und Menschen in allen Lebensphasen zu einem gesunden Lebensstil zu befähigen.

Darüber hinaus zielt die Stategie darauf ab, die Versorgung von Patient:innen mit chronischen Erkrankungen weiterzuentwickeln und dadurch ihre Lebensqualität zu erhalten bzw. zu verbessern. Dazu zählen insbesondere Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, onkologische und psychiatrische Erkrankungen sowie Nierenerkrankungen (Dialyse).

Hier geht es zur Vorarlberger Gesundheitsförderungs- und Präventionsstrategie: https://vorarlberg.at/-/gesundheitsfoerderung

Projekte

  • Diabetes-Stützpunkte (2024 wurden zwei neue Diabetes-Stützpunkte eröffnet – in Weiler und in Dornbirn, weitere Stützpunkte sind geplant)
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen (zukünftiges Projekt „HerzMobil“: Einführung und Anwendung telemedizinischer Systeme am Smartphone oder auf anderen Endgeräten, um Messdaten wie Körperwaage oder Puls zu erfassen. Die unmittelbare Übertragung der Daten sorgt für eine rasche Reaktion im Falle einer Verschlechterung.)
  • Onkologische Erkrankungen (zukünftiges Projekt „OnkoMobil“: Die Versorgung von Krebspatient:innen wird durch ein telemedizinisches Therapie-Monitoring gestärkt und der Krankheitsverlauf damit positiv beeinflusst)
  • Dialyse (ab 2026: neues Dialyse-Zentrum in Rankweil, Standorte Nenzing und Bregenz werden in Rankweil zusammengeführt)
Versorgungslandkarte

Weitere Informationen

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