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Zurück Reformagenda - erste Ausgleichszahlung

20 Millionen Soforthilfe für Gemeinden werden ausbezahlt

Erster wesentlicher Schritt der Reformagenda von Land und Gemeinden als Ausgleich für kommunale Leistungen

Das Land Vorarlberg startet mit der Auszahlung von 20 Millionen Euro Soforthilfe an die 96 Gemeinden und setzt damit den ersten wichtigen Schritt der gemeinsam mit dem Gemeindeverband beschlossenen Reformagenda um. Insgesamt sind bis 2028 finanzielle Ausgleichszahlungen von 105 Millionen Euro vorgesehen, um die angespannte Haushaltslage der Gemeinden zu entlasten und Planungssicherheit zu schaffen. Die Mittel werden durch eine Darlehensaufnahme des Landes finanziert und nach einem gemeinsam erarbeiteten Schlüssel verteilt.

Die Reformagenda, beschlossen im März 2026, verfolgt das Ziel, die öffentlichen Haushalte nachhaltig zu stabilisieren und die hohe Lebensqualität in Vorarlberg langfristig zu sichern. Neben den finanziellen Ausgleichszahlungen sieht das Maßnahmenpaket auch Schritte zur Haushaltskonsolidierung, zum Bürokratieabbau, zur Überprüfung bestehender Standards und zur verstärkten Zusammenarbeit zwischen Land und Gemeinden vor.

Landeshauptmann Wallner und Vertreter des Gemeindeverbands betonen die Bedeutung des Schulterschlusses und der partnerschaftlichen Zusammenarbeit. Die Auszahlung der ersten 20 Millionen Euro wird als dringend benötigte Entlastung für die Gemeinden gewertet. Für die nachhaltige Umsetzung der Reformagenda sind weitere strukturelle Maßnahmen, ein verbindlicher Umsetzungsfahrplan und die enge Abstimmung zwischen Land und Gemeinden vorgesehen. Mehr dazu