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Zurück Psychiatrie- und Suchtstrategie 2025–2035

Die neue Psychiatrie- und Suchtstrategie 2025–2035

Mit der neuen Vorarlberger Psychiatrie- und Suchtstrategie 2025–2035 legt das Land einen zukunftsweisenden Rahmen für die Weiterentwicklung der psychiatrischen Versorgung und Suchthilfe vor. Die Strategie wurde in den vergangenen zwei Jahren in einem breit angelegten Beteiligungsprozess erarbeitet. Sie verbindet wissenschaftliche Erkenntnisse mit praktischer Systemerfahrung sowie den Perspektiven von Betroffenen und Angehörigen. Ziel ist eine moderne, verlässliche und bedarfsgerechte Versorgungsstruktur, die präventiv wirkt und im Krisenfall rasch und koordiniert unterstützt.

Das Projekt „Strategieentwicklung Sozialpsychiatrie und Sucht Vorarlberg 2025–2035“ schafft die Grundlage für eine bedarfsorientierte Versorgung der kommenden zehn Jahre. Im Mittelpunkt stehen mehr soziale Teilhabe und Selbstbestimmung für Menschen mit psychischen Erkrankungen und Suchterkrankungen.

Der Strategieprozess folgte einem partizipativen, sektorenübergreifenden und trialogischen Ansatz. Besonders die Perspektiven von Betroffenen und Angehörigen prägten die Entwicklung der Maßnahmen. Von Mai 2024 bis September 2025 wurde der Prozess in einer eigenen Projektstruktur mit klaren Entscheidungsgremien umgesetzt.

Die Strategie setzt einen Meilenstein für die psychosoziale Versorgung in Vorarlberg: Sie definiert klare Behandlungspfade, stärkt die Zusammenarbeit aller Akteure und investiert in tragfähige Unterstützungsstrukturen – für eine Versorgung, die menschlich, verlässlich und wirksam ist.


Zentrale Prozessschritte

  • Analyse der Ausgangslage: Befragung des Landespsychiatriebeirats, Evaluation der Projekte 2015–2025 sowie Literaturrecherche zu Prävalenzentwicklungen.
  • Zukunftswerkstätten: Sieben thematische Workshops mit rund 100 Teilnehmenden aus allen relevanten Gruppen; flankiert durch Online-Inputs zu e-Health und Forschungsergebnissen.
  • Stakeholder-Analyse: Systematische Identifikation und Einbindung aller wesentlichen Akteurinnen und Akteure.
  • Sounding Boards: Vertiefte Reflexion zentraler Themen wie integrierte Kinder- und Jugendpsychiatrie, Migration, Versorgung im Kleinwalsertal oder Betroffenenperspektiven.
     

Die Psychiatrie- und Suchtstrategie 2025–2035 umfasst zwei Basisinnovationen – gemeinsame Qualitätsstandards und eine gestärkte zentrale Fallsteuerung – sowie 42 Maßnahmen in sieben Entwicklungsfeldern:

  • Integrierte Versorgungsstrukturen
  • Prävention und Öffentlichkeitsarbeit
  • Recovery und Empowerment
  • Kinder- und Jugendpsychiatrie
  • Sucht
  • Arbeitsrehabilitation und inklusiver Arbeitsmarkt
  • Wohn- und Pflegeversorgung

 

 

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Kontaktdaten

Johannes Zimm, MA MA
Sucht- und Drogenkoordinator
T +43 5574 511 24115
M +43 664 88331520
E-Mail: johannes.zimm@vorarlberg.at

Stefan Koch, DSA
Psychiatriekoordinator
T +43 5574 511 24180
M +43 664 4648140
E-Mail: stefan.koch@vorarlberg.at


Fachbereich Chancengleichheit
Abteilung Soziales und Integration (IVa)

Amt der Vorarlberger Landesregierung
Landhaus, Römerstraße 15, A-6901 Bregenz