Notfallversorgung
Die bodengebundenen Kranken-, Rettungs- und Notfalltransporte führt in Vorarlberg größtenteils das Österreichische Rote Kreuz, Landesverband Vorarlberg (ÖRK LV) durch. Der Arbeiter-Samariter-Bund sowie das Bayerische Rote Kreuz erbringen Leistungen in einzelnen Regionen Vorarlbergs. Die Finanzierung des Rettungswesens erfolgt über den Rettungsfonds, zu dem das Land und die Gemeinden beitragen.
Das Österreichische Rote Kreuz verfügt über sieben Rettungsabteilungen – teils mit Außenstellen – und acht Ortsstellen in Vorarlberg, der Arbeiter-Samariter-Bund ist vorwiegend im Bezirk Feldkirch tätig. Seit dem Jahr 2015 teilen sich Österreichische Rote Kreuz, Landesverband Vorarlberg und der Arbeiter-Samariter-Bund, Landesverband Vorarlberg in Feldkirch gemeinsam eine Rettungszentrale. In Hard und Rankweil hat der Österreichische Rote Kreuz, Landesverband Vorarlberg Abteilungen für Katastropheneinsätze. Zusätzlich besteht im Kleinwalsertal in Riezlern eine Rettungswache des Bayrischen Roten Kreuzes, das den Rettungsdienst im Kleinwalsertal besorgt.
In Vorarlberg gibt es insgesamt 7 Notarztstützpunkte an denen ein Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) stationiert ist – in den Landeskrankenhäusern Bregenz, Dornbirn, Hohenems, Feldkirch und Bludenz sowie im Kleinwalsertal und in Egg.