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Zurück Neue Sicherheitsvereinbarung 2026

Verstärktes Engagement gegen Jugendkriminalität und zur Cyberprävention

Sicherheitsvereinbarung zwischen Bund und Land

Das Bundesministerium für Inneres und das Land Vorarlberg haben eine neue Sicherheitsvereinbarung unterzeichnet, um aktuellen Herausforderungen wie Jugendkriminalität und Cyberkriminalität gezielt zu begegnen. Die Zahl jugendlicher Tatverdächtiger ist in Vorarlberg zuletzt deutlich gestiegen, weshalb eine spezialisierte Einsatzgruppe im Landeskriminalamt eingerichtet wurde. Diese soll Hot-Spots identifizieren und gemeinsam mit Präventionsspezialisten maßgeschneiderte Maßnahmen entwickeln.

Auch im Bereich Cybercrime setzt Vorarlberg auf verstärkte Prävention und Weiterbildung. Ein Cybercrime-Training-Center wird am Standort Sulz eingerichtet, um die Polizei für neue digitale Bedrohungen zu rüsten. Zudem werden regelmäßige Koordinierungstreffen mit Experten aus Wirtschaft und Industrie etabliert.

Die Vereinbarung umfasst ein umfangreiches Maßnahmenpaket, das neben Jugendkriminalität und Cyberprävention weitere Handlungsfelder abdeckt: Kriminalitätsbekämpfung, Verkehrssicherheit, Schleppereibekämpfung, Extremismusprävention, Krisenmanagement, Personalentwicklung und Modernisierung der Infrastruktur. Die Polizei wird personell gestärkt, neue Ausbildungsplätze geschaffen und die Zusammenarbeit mit Gemeinden, Schulen und Vereinen intensiviert.

Mit dieser Partnerschaft setzen Bund und Land ein starkes Signal für die Sicherheit in Vorarlberg und sorgen dafür, dass die Region auch künftig zu den sichersten in Europa zählt. Mehr dazu