Nachhaltige Sicherung der landesweiten stationären Langzeitpflege
Tarifreform für Vorarlberger Pflegeheime ab 1. Jänner 2026 fixiert
Pflege und Betreuung werden in Vorarlberg über den Sozialfonds (Land 60 Prozent, Gemeinden 40 Prozent) finanziert. Neben der mobilen Pflege und Betreuung, wie Mobile Hilfsdienste, Hauskrankenpflege oder Entlastung für pflegende An- und Zugehörige, fließt ein Großteil der Mittel in die Sicherung der Langzeitpflege (Senioren- und Pflegeheime). In Vorarlberg stehen derzeit 2.370 genehmigte Pflegeheimbetten in 47 Senioren- und Pflegeheimen zur Verfügung, wovon rund 2.211 Plätze belegt sind. Etwa 160 Betten können aktuell aufgrund Um- und Neubauten, Renovierungen und Personalengpässe nicht genutzt werden, die durchschnittliche Wartezeit beträgt derzeit rund sechs Wochen. Der Kostendruck in den Pflegeheimen stieg in den letzten Jahren vor allem aufgrund von Teuerung, neuer Anforderungen durch Personalmangel sowie innovativer Entwicklungen deutlich. Mit einem neuen Pflegetarif wird nun mehr Finanzierungssicherheit geschaffen und zugleich die Qualität in der Pflege und Betreuung in Zukunft weiter gestärkt, um auch die demografischen Entwicklungen der kommenden Jahre bewältigen zu können.
Mehr dazu: https://presse.vorarlberg.at/land/public/Nachhaltige-Sicherung-der-landesweiten-station-ren-Langzeitpflege