Ländervorsitz Vorarlberg: „Starke Regionen. Zukunft gestalten.“
Vorarlberg übernimmt ab 1. Juli 2026 den Vorsitz in der Landeshauptleutekonferenz
Ab dem 1. Juli 2026 hat Vorarlberg für die kommenden sechs Monate den Vorsitz in der Landeshauptleutekonferenz inne. Nach Tirol, das den Vorsitz im ersten Halbjahr 2026 geführt hat, übernimmt nun erneut Vorarlberg diese wichtige Rolle – zuletzt war das im Jahr 2022 der Fall.
Landeshauptmann Markus Wallner betont zum Start der Vorsitzperiode:
„Unser Zugang ist klar: Starke, handlungsfähige Regionen gestalten Österreichs Zukunft aktiv mit. Dafür braucht es Mut zu Reformen, klare Strukturen und eindeutige Zuständigkeiten.“
Das Motto „Starke Regionen. Zukunft gestalten.“ steht für das Ziel, die Rolle der Regionen weiter zu stärken und gemeinsam zukunftsweisende Impulse über die Ländergrenzen hinaus zu setzen. Bereits zur Übernahme des Vorsitzes haben die Bundesländer gemeinsam mit Bund und Gemeinden gezeigt, wie konstruktive und zukunftsorientierte Zusammenarbeit gelingt.
Im Fokus der kommenden Monate stehen Themen wie Bürokratieabbau, Wirtschaftsaufschwung, Energiepolitik und das Zusammenleben in Österreich. Vorarlberg wird als vorsitzführendes Land die Abstimmung und Koordination zwischen den Bundesländern übernehmen und wichtige Impulse auf Bundes- und Landesebene setzen.
Mit der Vorsitzführung in der Landeshauptleutekonferenz übernimmt Vorarlberg gleichzeitig auch den Vorsitz im Bundesrat, der „Länderkammer“ Österreichs. Landeshauptmann Markus Wallner leitet die Landeshauptleutekonferenz bereits zum vierten Mal.
Gemeinsam für starke Regionen und eine zukunftsfähige Entwicklung Österreichs.
Vorsitzwechsels von Tirol an Vorarlberg am 3. Juli 2026:
Im Rahmen des Vorsitzwechsels von Tirol an Vorarlberg am 3. Juli 2026 wurden die inhaltlichen Schwerpunkte konkretisiert. Bei einer feierlichen Staffelübergabe im illwerke vkw Zentrum Montafon in Vandans übergab Tirols Landeshauptmann Anton Mattle offiziell den Vorsitz an Landeshauptmann Markus Wallner. Mattle blickte auf eine aktive und konstruktive Amtszeit zurück, in der Tirol zahlreiche Impulse gesetzt und bundesweite Reformthemen vorangetrieben hat. Einblicke dazu in unserem Video.
Schwerpunkte des Vorarlberger Vorsitzes:
- Energiepolitik: Vorarlberg setzt einen Fokus auf die Entwicklung einer nationalen Kraftwerkstrategie, um Versorgungssicherheit, Leistbarkeit und Nachhaltigkeit zu gewährleisten. Ziel ist eine faktenbasierte Planung des zukünftigen Energiebedarfs und ein synchroner Ausbau von Erzeugung, Netzen und Speichern.
- Fachkräftesicherung: Mit einem Aktionsplan zur Fachkräfteausbildung will Vorarlberg die Qualifikation und Ausbildung stärken und als Vorbild für andere Regionen agieren.
- Bürokratieabbau: Vorarlberg strebt schnellere, einfachere Verfahren und weniger Hürden für Betriebe und Gemeinden an, um Investitionen zu erleichtern und Wachstum zu fördern.
- Gesellschaftlicher Zusammenhalt: Themen wie Integration, Gesundheitsversorgung, Pflege und Sicherheit stehen im Mittelpunkt, ebenso wie die Umsetzung einer bedarfsgerechten Sozialhilfe und die Weiterentwicklung der Wehrpflicht.
- Reformpartnerschaft: Die bereits gestartete Zusammenarbeit zwischen Bund, Ländern und Gemeinden soll durch konkrete Umsetzungen weiter gestärkt werden, damit Reformen spürbare Verbesserungen für die Bevölkerung bringen.
Antrittsbesuch von LH Wallner bei Bundespräsident Van der Bellen am 15. Juli 2026: „Starke Regionen gestalten Österreichs Zukunft“
Beim Antrittsbesuch von Landeshauptmann Markus Wallner als Vorsitzender der Landeshauptleutekonferenz bei Bundespräsident Alexander Van der Bellen standen die Umsetzung der Reformpartnerschaft, eine abgestimmte Energie- und Kraftwerkstrategie, die Sicherung von Fachkräften sowie der Abbau von Bürokratie im Fokus. Wallner betonte, dass Reformen spürbare Verbesserungen für die Bevölkerung bringen und durch klare Strukturen sowie eindeutige Zuständigkeiten unterstützt werden müssen. Im Energiebereich forderte er eine bundesweite Strategie, die alle relevanten Bereiche, von Erzeugung bis zu dezentralen Flexibilitäten, integriert und Genehmigungsverfahren beschleunigt. Zur Fachkräftesicherung kündigte Wallner eine Qualifizierungsoffensive und einen Aktionsplan an, der auch bundesweit Impulse setzen soll. Zudem sprach er sich für praxistaugliche Vorgaben und schnellere Verfahren aus, um Investitionen zu erleichtern und Doppelgleisigkeiten zu vermeiden. Am 16. Juli wird Landeshauptmann Wallner im Bundesrat zur Vorsitzübernahme sprechen.
LH Wallner sprach am 16. Juli im Bundesrat: „Reformen müssen spürbar wirken!“
Landeshauptmann Markus Wallner präsentierte im Bundesrat die zentralen Themen des Vorarlberger Ländervorsitzes und sprach sich für einen modernen Föderalismus aus. Im Mittelpunkt stehen die Umsetzung der Reformpartnerschaft sowie die Bereiche Energie, Fachkräfte und Bürokratieabbau. Wallner betonte, dass Reformen vor allem spürbare Verbesserungen für die Bevölkerung bringen müssen und forderte klarere Entscheidungen, schnellere Verfahren und eindeutige Zuständigkeiten.
Im Energiebereich plädiert Wallner für eine realistische Analyse des Strombedarfs und eine bundesweite Kraftwerksstrategie, die Digitalisierung, KI-Anwendungen und Wasserstoff einbezieht. Ziel ist es, Versorgungssicherheit, Leistbarkeit und Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern.
Für den Herbst kündigte Wallner einen Aktionsplan zur Qualifizierung an, der die Lehre stärken, Weiterbildung und Höherqualifizierung ausbauen und die Fachhochschulen weiterentwickeln soll. Die Rot-Weiß-Rot-Karte soll praxisnah weiterentwickelt werden. Hintergrund ist, dass ein hoher Anteil der arbeitslosen Menschen in Österreich – in Vorarlberg sind es 47 Prozent – maximal einen Pflichtschulabschluss besitzt.
Beim Bürokratieabbau setzt Vorarlberg auf die Reduzierung von Doppelgleisigkeiten, klarere Zuständigkeiten und beschleunigte Verfahren. Vorgaben sollen praxistauglich sein und nicht über die EU-Anforderungen hinausgehen.
Im Anschluss an seine Rede absolvierte Wallner seinen Antrittsbesuch bei Bundeskanzler Christian Stocker, um das weitere Vorgehen in der Reformpartnerschaft zu besprechen.
Weitere Informationen
Vergangene Termine des Vorarlberger Ländervorsitzes 2026:
- 03.07.2026: Offizielle Staffelübergabe im Rahmen einer Medienkonferenz zur Übernahme des Ländervorsitzes von Tirol in Vandans (illwerke vkw Zentrum Montafon)
- 15.07.2026: Antrittsbesuch Landeshauptmann Markus Wallner bei Bundespräsident Alexander Van der Bellen in Wien
- 16.07.2026: Rede von Landeshauptmann Markus Wallner im Bundesrat
Bevorstehende Termine im Rahmen des Vorarlberger Ländervorsitzes 2026:
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02.10.2026: Konferenz der Landesverkehrsreferenten in Bregenz
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02.10.2026: Konferenz der Landesbildungsreferenten in Feldkirch
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09.10.2026: Konferenz der Landesfinanzreferenten in Bregenz
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09.10.2026: Konferenz der Landesagrarreferenten in St. Gerold
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06.11.2026: Konferenz der Landeshauptleute in Mellau
Presseaussendungen rund um den Vorarlberger Ländervorsitz 2026:
- Medieninformation vom 01. Juli 2026: "Starke Regionen. Zukunft gestalten."
- Medieninformation vom 03. Juli 2026: "Vorarlberg übernimmt den Ländervorsitz"
- Medieninformation vom 15. Juli 2026: "LH Wallner bei Bundespräsident Van der Bellen“
- Medieninformation vom 16. Juli 2026: "LH Wallner spricht im Bundesrat: „Reformen müssen spürbar wirken!“