Betriebsanlagen: 70 Prozent der Genehmigungsverfahren in 3 Monaten oder weniger abgeschlossen
LH Wallner: Schnelle Abwicklung von Verfahren ist ein wichtiger Standortfaktor
Die Bezirkshauptmannschaften in Vorarlberg haben in den Jahren 2023 bis 2025 über 70 Prozent aller Betriebsanlagengenehmigungen innerhalb von drei Monaten abgeschlossen. Das zeigt das aktuelle Verfahrensmonitoring, das die Effizienz der Behörden unterstreicht. Besonders im Jahr 2024 wurden trotz eines höheren Antragsaufkommens mehr Verfahren in Rekordzeit bearbeitet.
Ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist die sogenannte Verfahrenskonzentration: Alle notwendigen Genehmigungen werden in einer einzigen Verhandlung gebündelt und gemeinsam entschieden. Das spart Zeit und reduziert den bürokratischen Aufwand für Unternehmen deutlich.
Landeshauptmann Markus Wallner betont, dass schnelle und transparente Verfahren ein wichtiger Standortvorteil für Vorarlberg sind. Die wenigen Fälle, die länger als ein Jahr dauern, sind meist auf externe Faktoren wie komplexe Gutachten oder Antragsänderungen zurückzuführen. Die Landesregierung will die Abläufe weiter optimieren und unnötige Bürokratie abbauen, um den Wirtschaftsstandort Vorarlberg nachhaltig zu stärken. Mehr dazu