Asset-Herausgeber

Zurück Energiestrategie

Energiestrategie für Vorarlberg

Erneuerung der Strategie Energieautonomie+ 2030

Vorarlberg verfolgt mit der Strategie „Energieautonomie+ 2030“ ein ehrgeiziges Ziel: Bis 2050 soll nur noch so viel Energie verbraucht werden, wie aus regionalen, erneuerbaren Quellen bereitgestellt werden kann. Die Strategie wurde nun überarbeitet und an aktuelle Herausforderungen angepasst.

Im Mittelpunkt stehen drei zentrale Ziele: Nachhaltigkeit, Leistbarkeit und Versorgungssicherheit. Das bedeutet, dass Energie nicht nur umweltfreundlich und klimaverträglich erzeugt werden soll, sondern auch für Haushalte und Unternehmen bezahlbar und jederzeit verfügbar bleibt.

 

Energiepolitisches Zieldreieck Vorarlberg


Die wichtigsten Ziele bis 2030

  • 50 % Anteil heimischer erneuerbarer Energieträger am Energiebedarf
  • 50 % weniger Treibhausgase im Vergleich zu 2005
  • 100 % erneuerbarer Strom in der Jahresbilanz

Um diese Ziele zu erreichen, setzt Vorarlberg auf Energiesparen, mehr Energieeffizienz und den Ausbau erneuerbarer Energien wie Wasserkraft, Photovoltaik und Windkraft. Auch die Abhängigkeit von Energieimporten soll weiter reduziert werden.


Schwerpunkte der neuen Strategie

  • Erneuerbare Stromversorgung: Ausbau von Wasserkraft (vor allem Kleinwasserkraftwerke) und Fokus auf Photovoltaikanlagen auf Dächern und Fassaden.
  • Erneuerbare Raumwärme: Mehr klimafreundliche Heizungen, Förderung sozial verträglicher Lösungen für alle Haushalte.
  • Erneuerbare Prozessenergie: Industrie und Gewerbe sollen durch Innovationen und neue Technologien noch effizienter und klimafreundlicher werden.
  • Nachhaltige Mobilität: Mehr Elektrobusse, Förderung von Rad- und Fußverkehr, Ausbau des öffentlichen Verkehrs und Unterstützung emissionsarmer Fahrzeuge.
  • Vorbildwirkung der öffentlichen Hand: Die Landesverwaltung arbeitet bereits klimaneutral und setzt auf erneuerbare Energien.


Was ist neu?

Die Strategie wurde um neue Themen erweitert, etwa:

  • Stromspeicherung und Flexibilität (z.B. Pumpspeicher, Batteriespeicher)
  • Erneuerbare Gase und Gasnetz-Infrastruktur
  • Maßnahmen gegen Energiearmut, damit alle Menschen Zugang zu leistbarer Energie haben


Was wurde schon erreicht?

Vorarlberg ist auf einem guten Weg:

  • 48 % des Endenergiebedarfs werden bereits durch heimische Energieträger gedeckt.
  • 95 % des Stroms stammen aus regionalen, erneuerbaren Quellen.
  • Der Ausbau von Photovoltaik und klimafreundlichen Heizsystemen läuft erfolgreich.
  • Mehr als die Hälfte aller Alltagswege werden umweltfreundlich zurückgelegt.


Mehr dazu