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Zurück Arbeitsgespraech der Landesregierung

Vorarlberg und St. Gallen stärken Zusammenarbeit für ein zukunftsfähiges Rheintal

Arbeitsgespräch in Hohenems

Beim Treffen der Vorarlberger Landesregierung mit der Regierung des Kantons St. Gallen in Hohenems wurden zentrale Projekte für das gemeinsame Rheintal vorangetrieben. Im Fokus standen bessere grenzüberschreitende Verkehrsverbindungen, der Hochwasserschutz RHESI und eine vertiefte Forschungspartnerschaft mit der Universität St. Gallen.

Ab Dezember 2026 wird eine neue, stündliche Direktverbindung der S3 zwischen Bregenz, St. Gallen und Weinfelden eingeführt, um Pendler zu entlasten und die Regionen enger zu vernetzen. Auch beim Straßenbau gibt es Fortschritte: Die Rheinbrücke Lustenau-Au wird durch einen zweispurigen Neubau ersetzt, während Hilfsbrücken den Verkehr während der Bauzeit sichern. Die Planungen für die Bodenseeschnellstraße S18 laufen weiter, mit dem Ziel, Wohngebiete langfristig vom Schwerverkehr zu entlasten.

Das Hochwasserschutzprojekt RHESI geht in die entscheidende Phase, mit der Einreichung der Genehmigungsunterlagen im Mai 2026. Damit soll der Schutz von über 300.000 Menschen im Rheintal gewährleistet werden.

Auch die Zusammenarbeit mit der Universität St. Gallen wird ausgebaut: Das ICV-HSG-Institut zieht im Juli 2026 nach Dornbirn und wird künftig von einem Beirat aus der Vorarlberger Wirtschaft begleitet. Sechs Doktorandinnen und Doktoranden sorgen für einen direkten Wissenstransfer in die regionale Wirtschaft. Mehr dazu