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Das Land Vorarlberg im Internet

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Opferfürsorge

Als Opfer im Sinne des Opferfürsorgegesetzes 1947 gelten Personen, die in der Zeit von 6. März 1933 bis 9. Mai 1945 in Folge ihres Kampfes um ein freies, demokratisches Österreich oder durch Eingriffe des NS-Regimes verfolgt wurden und dabei bestimmte Schädigungen erlitten haben. Als Schädigungen sind anzusehen:

  • Tod (in diesem Fall sind die Hinterbliebenen anspruchsberechtigt)
  • Schwere Gesundheitsschädigung
  • Haft von mindestens drei Monaten
  • Verlust oder Minderung des Einkommens für mindestens dreieinhalb Jahre
  • Abbruch oder Unterbrechung des Studiums oder einer Berufsausbildung für mindestens dreieinhalb Jahre
  • Emigration für mindestens dreieinhalb Jahre
  • Leben im Verborgenen im Mindestausmaß von sechs Monaten
  • Tragen des Judensterns für mindestens sechs Monate
  • Freiheitsbeschränkung von mindestens sechsmonatiger Dauer in Deutschland oder in von Deutschland besetzten Gebieten

 

Bei Vorliegen der Voraussetzungen nach dem Opferfürsorgegesetz erhalten die Opfer und ihre Hinterbliebenen einen Opferausweis oder eine Amtsbescheinigung und

  • Entschädigung für in der Zeit zwischen 6. März 1933 und 9. Mai 1945
    • Erlittene Haft
    • Entstandene Haft- und Gerichtskosten
    • Erlittene Freiheitsbeschränkungen und Berufsschäden
  • Anspruch auf
    • Renten (nicht für OpferausweisinhaberInnen)
    • Renten als Hinterbliebene nach einem Opfer
    • Sterbegeld
    • Heilfürsorge

 

Unterlagen

  • Personaldokumente (Ausweis, Staatsbürgerschaftsnachweis, Geburtsurkunde, Heiratsurkunde, Scheidungsdekret)
  • Nachweis über die erlittene Schädigung (z.B.: Zeugenaussagen, Bestätigungen der jeweiligen Kultusgemeinde)
  • Grundvoraussetzung für die meisten Anträge ist die österreichische Staatsbürgerschaft.

 

Zuständigkeit

Schriftliche Anträge auf Anerkennung als Opfer an:

Amt der Vorarlberger Landesregierung
Landhaus
Abteilung Gesellschaft und Soziales
Opferfürsorge
Römerstraße 15
6901 Bregenz

E-Mail: margit.halbeisen@vorarlberg.at

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 8.00 bis 12.00 Uhr und 14.00 bis 17.00 Uhr

 

Gesetzliche Grundlagen:

  • Opferfürsorgegesetz

Infobox

Download:

Gesamte Rechtsvorschrift für Opferfürsorgegesetz, Fassung vom 08.06.2010 (314 kB)

Die erforderlichen Programme zum Anzeigen und Abspielen finden Sie hier: Download Programme


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